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Spielertrainer Philipp Rödel, Joris Rießner, Lukas Will, Johannes Söllner, Leo Eisele, Tim Renner, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Lukas Tremel Maximilian Rödel, Spielertrainer Cornelius John
Jonathan Rießner, Pascal Böhmer, Philipp Mahler, Mario Macheleid, Wolfgang Schulze, Manuel Fiedler, Moritz Tremel, Leon Geuer
 

Lichtenfels zeigt Charakter, muss sich TS Coburg aber beugen - Ersatzgeschwächt kassiert TSL 25:34-Auswärtsverlust

Geschrieben von Heike Günther
Die Handballmänner der Turnerschaft Lichtenfels handelten sich nach zuletzt sehr guten Leistungen bei der TS Coburg eine deutliche Niederlage ein. Mit 25:34 (10:19) trennte sich das Team aus der Korbstadt vom meisterschaftsambitionierten Gastgeber, der der erwartet schwere Gegner war.
Bis zum Abpfiff hat die Mannschaft des Spielertrainer-Duos Rödel/John alles gegeben und ihren guten Charakter unterstrichen. Nur zwei einsetzbare Wechselspieler saßen bei der TSL auf der Bank, was mehreren verletzter und verhinderter Spieler geschuldet war. Cornelius John und Wolfgang Schulze mussten deshalb durchspielen, was auch seinen Teil zur Niederlage beigetragen hat.
In den ersten 20 Minuten hielt Lichtenfels gut gegen die Coburger Mannschaft von Elvedin Mustavic mit, die sehr guten und robusten Handball spielte und verdient siegte. Nach dem 3:3 durch Philipp Mahler (7.) setzte sich Coburg immer mit zwei bis drei Toren ab. Unverständlicherweise brachen die Korbstädter zehn Minuten vor der Pause völlig ein, so dass sich die TSC durch Pletl, Servatius und Kempf entscheidend mit 19:10 absetzte.
Den zuletzt so gut funktionierende Abwehr-Mittelblock der TS Lichtenfels vermissten die vielen mitgereisten Fans auch nach dem Wechsel. Die Gastgeber erhöhten ihren Vorsprung gleichmäßig, wenngleich ihnen TS-Schlussmann Jonas Ottolinger mit guten Paraden immer wieder im Weg war. Lichtenfels lag nach 39 Minuten mit 13:24 zurück, kämpfte dennoch tapfer weiter. So setzten Wolfgang Schulze, Johannes Söllner und Lukas Mahler schöne Akzente.
Coburg verlor Johannes Kempf nach 40 Minuten wegen einer roten Karte (drei Strafzeiten), ließ sich nichtsdestotrotz nicht mehr von seinem Weg zum deutlichen Sieg abbringen. Allerdings fiel dieser dem Spielverlauf nach etwas zu hoch aus.
TS Coburg: Rausch, Horcher – Kempf (5/2), Pletl (9/1), Baselt (1), Le Peillet (1), Balkan (4/1), Kessel (4, Heeb (1), Servatius (8), Eversmann, Finzel, Karl (1), Erl.
TS Lichtenfels: Ottlinger, Eller – Ph. Rödel (1), M. Rödel (2), Schulze (9), Macheleid, L. Tremel (4), Mahler (1), Söllner (3), C. John (5/3), Will.

Interessante Aufgabe in der Vestestadt - TS Lichtenfels gastiert beim Meisterschaftsfavoriten TS Coburg

Geschrieben von Heike Günther
Durch die letzten beiden Siege konnten die Handballmänner der TS Lichtenfels ihren katastrophalen Saisonstart in die Bezirksliga ein bisschen ausbessern und auf Rang fünf hochklettern. Klar kämen da zwei weitere Punkte am kommenden Sonntag gerade recht (15.15 Uhr, neue Angerhalle). Allerdings handelt es sich mit dem Gegner und Gastgeber TS Coburg um eine Mannschaft, die nach dem bisherigen Abschneiden zu den Meisterschaftsfavoriten gezählt werden kann.
TSL-Spielercoach Cornelius John fasst die Situation bei der TSL zusammen: „Jetzt sollte das Ziel für die verbleibenden drei Spiele sein, mit einer ausgeglichenen oder gar positiven Punkteausbeute das Jahr zu beenden. Das Spiel gegen Ebersdorf (38:23) hat jedenfalls gezeigt, dass wir auf einer guten Torhüterleistung und einer cleveren Abwehr aufbauend in der Lage sind, hervorragenden Handball zu spielen!“.
Aus Sicht der TSL-Spielertrainer wird die TS Coburg (3. Rang/8:2 Punkte) die Saison definitiv auf Platz eins oder zwei beenden. Die Vestestädter kassieren wenig Gegentore, sind äußerst homogen aufgestellt und haben in Elvedin „Elvis“ Mustafic einen exzellenten Trainer. Von jeder Position geht Gefahr aus, was die Abwehr der Korbstädter auf eine echte Probe stellen wird. Im Coburger Rückraum ziehen Pletl, Finzel und Kämpf die Fäden, weshalb deren Aktionsradius von Beginn an eingeschränkt werden muss. John glaubt, dass es ein knappes Spiel werden könnte, wenn seine Mannschaft spielerisch an das Duell der Vorwoche anknüpfen kann.
Personell sieht es leider so aus, dass Tim Renner einen Muskelfaserriss auskurieren muss und deshalb länger ausfällt. Ob Benedikt Freiburg (Knieverletzung) und Mario Macheleid (Schulterprobleme) auflaufen können, steht noch in den Sternen. Und Andreas Kraus wird berufsbedingt erst im neuen Jahr wieder aushelfen.

Was für ein Geburtstagsgeschenk für den Spielertrainer - TS Lichtenfels erteilt dem TV Ebersdorf eine 38:23-Abfuhr

Geschrieben von Heike Günther
Ein schöneres Geburtstagsgeschenk hätte sich TSL-Spielertrainer Philipp Rödel nicht wünschen können! Dass seine Mannschaft den Gast vom TV Ebersdorf gleich mit einer 38:23 (18:11)-Packung nach Hause schickt, das hatten er und das große Publikum im Sportzentrum wahrscheinlich kaum eingeplant. Was für ein Fest für die TS Lichtenfels, die nun endlich in der neuen Bezirksliga-Saison angekommen scheint.
Dieser großartige Erfolg war dem kollektiven Auftreten der TSL zuzuordnen, die dem überraschend schwachen Tabellenzweiten eine klare Revanche für den Vorrundenverlust gegeben hat. „Wir haben uns vorgenommen, schnell eine deutliche Führung herauszuspielen. Und das ist uns gelungen“, freute sich der zweite TS-Spielertrainer Cornelius John.
Egal mit welcher Abwehrvariante der TVE agierte: Lichtenfels hatte immer eine Lösung parat. Während die Gastgeber mit toller Verteidigung überzeugten und ihre vielen Konter – meisten durch Wolfgang Schulze vorgetragen – optimal verwerteten, scheiterte Ebersdorf oft am sehr guten TSL-Schlussmann Jonas Ottolinger oder am eigenen Unvermögen. Nur die verwandelten Siebenmeter von Mario Schimpl und ab und an erfolgreiche Würfe über Außen ließ die Trefferquote für den Gast zum Wechsel etwas besser aussehen (18:11).
Auch in Hälfte zwei war Lichtenfels von allen Positionen und weiter über die erste und zweite Welle gefährlich. Allerdings kamen die Gäste besser aus der Kabine und verkürzten zum 15:20 (37.). Das Rödel/John-Team fand aber wieder seine Linie. Zwei Treffer in Unterzahl markierten das 24:16 (42.). Die TSL ließ den technisch versierten Ebersdorfer Sebastian Streng nicht zur Entfaltung kommen und agierte hinten wie vorne souverän. Zehn Treffer in zehn Minuten durch Johannes Söllner, TS-Rückkehrer Andreas Kraus und Maximilian Rödel– und die TS Lichtenfels machte aus dem 28:19 den hochgefeierten 38:23-Endstand.
TS Lichtenfels: Ottolinger, Eller – Ph. Rödel (2), M. Rödel (4), Freiburg, Schulze (9), Geuer, Kraus (6/2), Tremel (6), Mahler (1), Söllner (3), John (7), Will.
TV Ebersdorf: Friedrich, Rohr – Büschel (1), Schamberger, Hörnlein (1), Klehr (4), Heckel (1), Riegelhoff (1), Feist, Schimpl (6/6), Wirt (5), Geutner, Sahm, Streng (4).
Schiedsrichter: Böhnisch, Wolff.

Kann die TS Lichtenfels nachlegen? - Starker Aufsteiger TV Ebersdorf gastiert im Sportzentrum

Geschrieben von Heike Günther
Brisant ist sie allemal, die Partie zwischen den Handballherren der TS Lichtenfels und dem TV Ebersdorf. Nach mehreren Wochen auf auswärtigem Boden spielt die Mannschaft von Philipp Rödel und Cornelius John endlich wieder in ihren „Wohnzimmer“, dem Sportzentrum an der Friedenslinde. Am Sonntag um 15 Uhr wird die Bezirksliga-Begegnung gegen den starken Aufsteiger, die gleichzeitig schon das Rückspiel ist, angeworfen.
Ins zweite Saisonheimspiel möchten die Korbstädter ihren Schwung aus dem Duell gegen den TSV Weitramsdorf mitnehmen: „Natürlich war’s ungünstig, dass wir gerade nach dem ersten Saisonsieg ein spielfreies Wochenende hatten“, sagt Cornelius John. „Trotzdem hoffen wir auf einen Erfolg und dass wir mit diesem den ‚Bock’ endlich umstoßen können!“.
Auf alle Fälle hat die glanzvolle Leistung gegen Weitramsdorf gezeigt, welche gute Moral, Charakterstärke und Geschlossenheit die Lichtenfelser Mannschaft besitzt. „In einem Auswärtsspiel einen Acht-Tore-Rückstand zu drehen, ist schon besonders!“, äußert John stolz.
Beim Blick auf die Tabelle darf sich Lichtenfels von der tollen zweiten Position des aktuellen Gegners TVE nicht blenden lassen. Von den Punkten her sind die Gäste absolut favorisiert (10:2 gegenüber 2:6 der TS) . Im Hinspiel hatte die TSL allerdings lange Zeit in Führung gelegen und war den Ebersdorfern auf Augenhöhe begegnet. Aus diesem Grund erwartet das Spielertrainer-Duett wieder ein ausgeglichenes Spiel, in dem versucht werden soll, die richtigen Lehren aus der Hinspielniederlage zu ziehen.
Mit Sicherheit werden nach dem grandiosen Auftritt vor 14 Tagen am Sonntag viele Zuschauer den Weg ins Sportzentrum finden, um ihre TS Lichtenfels kräftig zu unterstützen.

TS Lichtenfels „rockt“ die Bayernhalle Rodach - Überragende Leistung bringt 25:23-Auswärtssieg nach Acht-Tore-Rückstand

Geschrieben von Heike Günther

Hut ab vor der Männermannschaft der TS Lichtenfels! Das Team der Spielertrainer Cornelius John und Philipp Rödel zog im schon sicher verloren geglaubten Bezirksliga-Duell beim TSV Weitramsdorf dank einer ausgezeichneten Mannschaftsleistung noch den Kopf aus der Schlinge. Und wie! Powerplay in den letzten 17 Spielminuten in der Bayernhalle - und aus dem Acht-Tore-Rückstand wurde ein hoch verdienter 25:23-Erfolg.

Die TSL feierte ihren Befreiungsschlag mit einem Jubeltanz und ließ sich von den vielen mitgereisten Anhängern gebührend feiern. Hingegen war der TSV Weitramsdorf untröstlich – nachvollziehbar. Der Gastgeber startete nämlich hellwach und mit klarer Körpersprache in die Partie. Das angeknackste Selbstbewusstsein der Lichtenfelser kam dem TSV gerade recht, der in Rene Bunk und Christian Troppmann beste Werfer besaß. Nach 16 Minuten führte der TSV mit 7:2, zur Halbzeit mit 12:6. Neben den technischen Fehlern der „Turner“ hatten sie vor allem mit TSV-Torwart Jan Pilz ein Problem, da er bestens parierte. 

John und Rödel fanden in der Kabine die richtigen Worte für ihre TS-Männer, die aber erst später fruchten sollten. Anfang der zweiten 30 Minuten luden Ballverluste auf Seiten der Gäste den TSV zum Kontern ein. Im hart geführten Duell, das von Giulia Glatzer und Lea Borchert sehr gut geleitet wurde, sah die TSL auch nach 43 Minuten (11:19) wie der klare Verlierer aus. Spätestens jetzt hatte kein TS-Fan mehr an ein Wunder geglaubt.

Jonas Ottolinger kam dann für den zuvor gut parierenden Tim Renner ins Tor, nachdem jener nach einem Zusammenprall ausschied. Und Ottolinger lehrte den TSV-Werfern das Fürchten. Gestützt auf dessen glänzenden Rückhalt drückte die TSL aufs Tempo und packte mit dem Konterspiel eine ihrer gefährlichsten Waffen aus. Weitramsdorf kam ins „Schwimmen“, als Wolfgang Schulze und Lukas Tremel über die zweite Welle oder Benedikt Freiburg und Leon Geuer aus dem Positionsspiel einen tollen Sechser-Lauf für die TS zum 18:20 hinlegten.

Jetzt lief es wie am Schnürchen für die Gäste, die von ihren Fans immer lauter angefeuert wurden. Die Heimmannschaft indes verzeichnete Ballverluste und viele Fehlwürfe und geriet immer wieder in Unterzahl. Schulze erzielte für die TSL schließlich den Gleichstand (57.) zum 21:21. In Bedrängnis ließ Tremel die erste Führung für Lichtenfels nach einem Konter folgen. Durch das Siebenmetertor vom TSVler Tobias Ehrsam blieb’s spannend (59.). Die TSL besaß jedoch gute Nerven. Philipp Rödel traf am Kreis zur erneuten TS-Führung, und Tremel setzte Sekunden vor Schluss seinen Wurf zum vielumjubelten 23:25-Endstand ins TSV-Netz.

TSV Weitramsdorf: Pilz, Zwiener – Bieber (1), Urbasik, Bunk (4/1), Stelzner, Troppmann (7), Eberlein (3), Wanko (5/2), Dohles, Hartmann, Wegener, Ehrsam (2/1), Lippold (1).

TS Lichtenfels: Renner, Ottolinger – Ph. Rödel (1), M. Rödel (1), Freiburg (3), Schulze (7), Geuer (2), Tremel (6/3), Mahler (2), Söllner, John (3/1), Will.
 

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