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Spielertrainer Philipp Rödel, Joris Rießner, Lukas Will, Johannes Söllner, Leo Eisele, Tim Renner, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Lukas Tremel Maximilian Rödel, Spielertrainer Cornelius John
Jonathan Rießner, Pascal Böhmer, Philipp Mahler, Mario Macheleid, Wolfgang Schulze, Manuel Fiedler, Moritz Tremel, Leon Geuer
 

Tim Renner „Man of the Match“! - Lichtenfelser Keeper hält entscheidenden Strafwurf zum 24:23-Sieg über Weitramsdorf

Geschrieben von Heike Günther
Die Bezirksliga-Partie zwischen den Männern der TS Lichtenfels und des TSV Weitramsdorf hielt, was sie im Vorfeld versprochen hatte: Spannung, Dramatik, Kampf und eine „enge Kiste“. Am Ende wurde Tim Renner von seinen Mannschaftskollegen und den vielen TSL-Fans als Held gefeiert. Der Keeper der Korbstädter hielt in der letzten Aktion der Partie den entscheidenden Siebenmeter und brachte dadurch den 24:23 (11:8)-Heimsieg unter Dach und Fach.
Vor einer Saison-Rekordkulisse von etwa 300 Zuschauern im Lichtenfelser Sportzentrum schäumten die Emotionen fast über - auch, als kurz vor dem erwähnten Siebenmeter TSL-Spielertrainer Cornelius John noch die blaue Karte erhielt. Überhaupt hatten die Schiedsrichter in der packenden Begegnung alle Hände voll zu tun. So verteilten sie weitere rote Karten (gegen Marcel Bieber/TSV/13. Min. und Wolfgang Schulze/TSL/42. Min.) sowie acht Zeitstrafen für die „Turner“ und fünf für den Gast.
Aus Lichtenfelser Sicht war der Sieg vollauf verdient. Spielerisch brachten die Gastgeber mehr „auf die Platte“, agierten variabel, schnell und mannschaftsdienlich. Weitramsdorf verstrickte sich oft in Einzelaktionen, wobei Tobias Wanko auf halbrechts immer wieder die Heimabwehr Eins-gegen-Eins ausspielte. Bis zur 23. Minute war das Spiel ausgeglichen. Durch von Cornelius John und Lukas Tremel souverän verwandelte Siebenmeter und dem agilen Philipp Rödel am Kreis führte die TSL zum Pausenpfiff mit 11:8.
Sehr hitzig ging es in den zweiten 30 Minuten zu, in denen die Lichtenfelser nur selten komplett auf dem Feld standen. Trotz teils doppelter Unterzahl bewahrten die Gastgeber Ruhe. Voll motiviert ging auf Linksaußen Lukas Will zur Sache, der nach 36 Minuten das 16:12 für Lichtenfels erzielte. Durch eine clevere Abwehrtaktik verschaffte sich Weitramsdorf wieder Oberwasser, glich aus und blieb bis zur 54. Minute gleichauf. In den dramatischen Schlussminuten schloss Tremel einen herrlichen Spielzug für die TSL zum 24:21 ab (58.), ehe die Gäste wieder nachsetzten, den Anschlusstreffer erzielten und es zur beschriebenen Aktion kam.
 
TS Lichtenfels: Renner, Ottolinger – Ph. Rödel (2) M. Rödel (1), Freiburg (1), Schulze (3), Macheleid, Kraus (1), Tremel (5/1), Mahler, Will (2), John (8/5), Geuer (1).
TSV Weitramsdorf: Pilz, Zwiener – Münch, Bieber, Meder, Bunk (8) Litke, S. Stelzner, M. Stelzner, Troppmann (3), Eberlein (3), Wanko (7), Wegener (2), Lippold.

TSL: Mit Teamgeist zum nächsten Heimerfolg? - Gast vom TSV Weitramsdorf ist ein schweres „Kaliber“

Geschrieben von Heike Günther
Es waren bislang hart geführte Duelle, die sich die beiden Bezirksligisten TS Lichtenfels und TSV Weitramsdorf in den vergangenen Spielrunden lieferten. In der Neuauflage am Sonntag können sich die erwartet vielen Zuschauer im heimischen Sportzentrum (15 Uhr) auf eine packende Partie einstellen, welche von Kampf und Einsatz geprägt sein dürfte.
Mit dem Heimvorteil im Rücken starten die Lichtenfelser optimistisch in dieses Spiel. Der Sieg gegen Bayreuth III vergangene Woche hat der Mannschafts- und Fanseele sehr gutgetan. Zudem ist das Team von Philipp Rödel und Cornelius John dadurch auf den fünften Rang in der Tabelle vorgerutscht.
Rödels Prognose für Sonntag lautet: „Weitramsdorf ist ein wesentlich größeres Kaliber als Bayreuth III, was nicht nur die Tabellensituation verdeutlicht. Aber gerade gegen stärkere Mannschaften wächst unser Teamgeist, und der beflügelt unsere Leistung auf dem Feld, wie wir jüngst gegen den HC Bamberg II demonstrierten.“ Nun, das Rezept gegen den Drittplatzierten am Sonntag scheint einfach: „Druck aufbauen und diesen bis zum Schlusspfiff stetig steigern“, verrät Rödel.
Dies umzusetzen wird für die Korbstädter eine sehr große Herausforderung, beachtet man den Umstand, dass die Spiele gegen Weitramsdorf von erhöhter Spannung geprägt sind und der TSV außerdem wegen des ärgerlichen Spielverlusts aus der Vorrunde auf Revanche aus ist. Es liegt in den Händen der Lichtenfelser um das Abwehrbollwerk Cornelius John/Johannes Söllner und den „Tormaschinen“ Wolfgang Schulze und Lukas Tremel, auf dem Feld alles zu geben und zusammen mit den frenetischen Fans den vierten Saisonheimsieg zu ernten.

Ohne Druck beim Titelanwärter in Bamberg - Männer der TS Lichtenfels beenden siebenwöchige Spielpause

Geschrieben von Heike Günther
Wenn die Handballer der TS Lichtenfels am Sonntag ins Auswärtsduell beim HC Bamberg II starten (15 Uhr/Berufschulhalle Bamberg), beenden sie gleichzeitig eine Spielpause von sieben Wochen. Als Sechster der Bezirksliga ist das Team von Cornelius John und Philipp Rödel bei einem der Meisterschaftsanwärter eindeutig in der Außenseiterrolle, hat im Jahresauftaktspiel allerdings den Vorteil, ohne Druck antreten zu können.
Für die TSL stehen in dieser Saison noch sechs Spiele auf dem Programm. „Mindestens drei davon wollen wir für uns entscheiden und in der Endabrechnung drei Mannschaften hinter uns lassen“, erklärt TS-Spielertrainer John. Durch die ungewöhnlich lange Spielpause wegen der Weltmeisterschaft und einem weiteren spielfreien Wochenende nach der Partie am Sonntag wird es für die „Turner“ schwer werden, in einen Rhythmus zu kommen.
Alles, was am Sonntag keine Niederlage ist, würde für die TSL einen Erfolg bedeuten. Zwei Argumente lassen die Lichtenfelser auf ein ordentliches Resultat beim Tabellenführer hoffen: Zum einen hat die Bamberger Reserve vor Wochenfrist erstmals in der Saison Punkte liegen gelassen (in Weitramsdorf) und zum zweiten bestreitet sie einen Doppelspieltag, da schon am Samstag die Nachholpartie gegen Bayreuth III ansteht.
Bei der TS Lichtenfels sind nicht alle Spieler fit. Leon Geuer wird definitiv ausfallen und im Rückraum fehlen. Hinsichtlich der Torhüterposition gibt eine gute und eine schlechte Nachricht: Tim Renner kehrt endlich wieder zurück, doch der junge Jonas Ottolinger plagt sich noch mit einer Beinverletzung rum, die dessen Einsatz fraglich macht.

TSL: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ - Gelingt im Heimspiel gegen Rödental II versöhnlicher Jahresabschluss?

Geschrieben von Heike Günther

Mit dem Heimvorteil im Rücken und dem Plan, das Jahr versöhnlich abzuschließen, gehen die Handballmänner der TS Lichtenfels am Sonntag um 15 Uhr in das Duell mit dem Bezirksliga-Schlusslicht HSG Rödental/Neustadt II. Im TSL-Lager hofft man auf Unterstützung vieler Fans in der Sporthalle an der Friedenslinde, die die zuletzt arg gebeutelte Mannschaft des Trainergespanns Rödel/John dringend gebrauchen kann.

Aufgrund der Niederlage beim Mitkonkurrenten Münchberg II, die immer noch schmerzt, setzte sich die TS Lichtenfels ein Stück weit unter Druck. Obwohl die Schützlinge von Cornelius John und Philipp Rödel aus den Misserfolgen lernen wollen, passieren ihnen immer wieder die gleichen Fehler. Neu aufzustehen und den Blick nach vorne zu richten fällt natürlich mit jedem Mal schwerer. „Trotzdem wollen wir selbstredend einen einigermaßen versöhnlichen Jahresabschluss feiern und Rödental/Neustadt II schlagen“, sagt John.

Die Aufgabe gegen den Letzten (0:12 Punkte) könnte doch deutlich schwerer werden, als es der Blick auf die Tabelle vermuten lässt. Zum einen können die Korbstädter wieder nicht in Bestbesetzung auflaufen (Macheleid und Freiburg sind weiterhin verletzt) und werden dadurch hinsichtlich Kraft und Kondition einmal mehr extrem herausgefordert, und zum anderen verstärkt sich die HSG II immer wieder mit Spielern aus dem Bezirksoberliga-Team und besitzt mit Fladt, Schuhmann und Greiner exzellente Routiniers.

Lichtenfels empfängt also einen aus seiner Sicht starken Gegner, der mit aller Macht die ersten Saisonpunkte einfahren möchte. John hofft: „Vielleicht schaffen wir es ja dennoch, uns in der eigenen Halle in einen „Flow“ wie gegen Ebersdorf zu spielen und zwei wichtige Zähler zu ergattern.“

Ein Dämpfer für die TS Lichtenfels - Tabellennachbarn TV Münchberg II mit 24:30 unterlegen

Geschrieben von Heike Günther

Die Handballherren der TS Lichtenfels haben sich bei ihrem direkten Tabellennachbarn der Bezirksliga, dem TV Münchberg II, eine empfindliche 24:30 (12:18)-Niederlage zugezogen. Einer spielerisch schwachen ersten Halbzeit folgte eine zweite, in der die Mannschaft von Philipp Rödel und Cornelius John zu wenig Durchsetzungsvermögen aufwies.

„In der ersten Halbzeit sind wir in unser altes Muster zurückgefallen“, resümierte TSL-Spielertrainer Philipp Rödel. Dabei verliefen die ersten zwölf Minuten im Münchberg noch vielversprechend für den Gast, der per Konter über Wolfgang Schulze und aus dem Rückraum durch Cornelius John und Philipp Mahler seine Chancen nutzte und mehrmals knapp führte. Vor allem dem TVM-Kreisläufer gab die TSL-Abwehr im weiteren Verlauf zu viel Raum. In der Offensive suchte der Gast nun zu früh den Abschluss und forderte die Heimdeckung kaum. Von einigen technischen Mängeln der TSL profitierten die Münchberger ebenfalls und zogen zum Wechsel komfortabel mit 18:12 weg.

In die zweiten 30 Minuten starteten die Lichtenfelser mit einer guten Verteidigung. Acht Minuten lang blieb Münchberg II ohne Treffer, was unter anderem am sehr gut parierenden TS-Torwart Andreas Lutz lag. Mit einer Serie von drei Toren verkürzten die Gäste in der 43. Minute zum 17:22. Immer seltener fand die TSL jedoch danach einen effektiven Weg, um Tore zu werfen.

Während immer wieder Stefan Baumgärtel seine Torgefährlichkeit unterstrich und für den Gastgeber auf 27:19 erhöhte, steckten die Lichtenfelser den Kopf immer tiefer in den Sand, nachdem selbst klarste Chancen wie Siebenmeter, ungenutzt blieben. Ein letztes Kräfteaufbäumen in den letzten zehn Minuten– vor allem der beiden Rückraumakteure John und Lukas Tremel – brachte nur noch eine Korrektur des Ergebnisses.

TV Münchberg II: Ehemann, Bär – Shams (3), Panzer (2), Ploß (3), Osburg (3) Maretzki (1), Baumgärtel (11/4), Hoffmann (1), Köhler (2), Roßner (4/1).

TS Lichtenfels: Ottolinger, Lutz – Ph. Rödel (2), M. Rödel (1), Schulze (4), Geuer (3), Tremel (3), Mahler (1), Söllner (1), John (6/3), Will (3).

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