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Spielertrainer Philipp Rödel, Joris Rießner, Lukas Will, Johannes Söllner, Leo Eisele, Tim Renner, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Lukas Tremel Maximilian Rödel, Spielertrainer Cornelius John
Jonathan Rießner, Pascal Böhmer, Philipp Mahler, Mario Macheleid, Wolfgang Schulze, Manuel Fiedler, Moritz Tremel, Leon Geuer
 

Aufholjagd wird nicht mehr belohnt - TSL-Männer kassieren bei TS Coburg erste Saisonniederlage

Geschrieben von Heike Günther

Gewitzt, kaltschnäuzig und torgefährlich – so präsentierte sich der erste Auswärtsgegner der TSL-Handballmänner in der Bezirksliga, die TS Coburg. Ihr gegenüber stand eine Gästemannschaft, die spielerisch nicht an die gute Leistung aus der Vorwoche anknüpfte und deren Spiel viele technische Fehler, aber auch jede Menge Pfostentreffer und vergebenen Chancen prägten. Mit 26:29 (13:17) trennte sich Lichtenfels demzufolge von den Mohrenstädtern.

„In der zweiten Halbzeit waren durchaus Chancen da, um noch wenigstens einen Punkt aus Coburg zu entführen“, erklärte Spielertrainer Cornelius John nach der Partie. Den hohen 17:24-Zwischenstand verkürzte die TSL bis zum Ende noch bis auf drei Tore. Zu mehr reichte es nicht.

Dabei begann die TSL bestens eingestellt und übernahm durch hohen spielerischen Druck mit 3:1 die Führung. Nach etwa zehn Minuten schlichen sich erste Ballunsicherheiten in ihr Spiel, die Coburg zu Kontern nutzte. Johannes Kempf nutzte einen solchen zur ersten heimischen Führung (6:5). Im Abwehr-Mittelblock der Korbstädter gab es Abstimmungsprobleme, so dass die TSC ihren Vorsprung ausbaute. Cornelius John, Lukas Tremel und Philipp Mahler setzten für den Gast immer wieder nach. Dem hohen Druck der Coburger hielt die Abwehr jedoch zu wenig stand. 17:13 führte Coburg zum Wechsel.

„Diese 17 Gegentore in 30 Minuten haben uns das Genick gebrochen“, so John. Lichtenfels mühte sich in Halbzeit zwei vergeblich. Zu oft verlor man den Ball, verstrickte sich in Zweikämpfe, ließ sehr gute Chancen aus und agierte ohne Struktur. Während Coburg durch Stefan Görs,  Gaetan Le Peillet und immer wieder Björn Finzel auf 24:17 (43.) erhöhte, nahm die TSL die dringend nötige Auszeit. Nun erwachte der Kampfgeist bei Lichtenfels. Ein Tor nach dem anderen erzielte Lukas Tremel treffsicher aus dem Rückraum. Ferdinand Brunner und Philipp Mahler verkürzten per Konter. Beim 26:23 erklang die Schlusssirene – zu früh für die Lichtenfelser, um noch was Zählbares zu erreichen.
TS Coburg: Engel/Erl – Kempf (7), Pietl (3), Görs (4), Le Peillet (3), Singendonk, Heeb (2), Baselt, Engel, Sedlacek, Eversmann (1), Finzel (8), Schuchardt, Karl (1).
TS Lichtenfels: Ottolinger/Mi. Macheleid – Ph. Rödel, M. Rödel (1), Brunner (2), Schulze (2), Ma. Macheleid, Will (1), Tremel (7/2), Mahler (3), Rießner, Söllner, John (5/1), Höfner (5/1).
Schiedsrichter: Baucke, Holland.

Gegen die TS Coburg nachlegen

„Wir wollen versuchen, die technischen Fehler aus der ersten Halbzeit gegen die HSG Rödental/Neustadt II abzustellen und das temporeiche Umschaltspiel aus der zweiten Hälfte in Coburg über 60 Minuten durchzuziehen“, erläutert Philipp Rödel die Marschroute für seine Bezirksliga-Handballer, die am Sonntag um 15 Uhr in der Coburger BGS-Halle gegen den Namensvetter aus der Vestestadt gefordert sind. In der Tat hätte die Vielzahl an Fehlwürfen sowie Pass- und Fangfehlern der TSL gegen einen personell besser aufgestellten Gegner das Genick gebrochen. Gegen die TS Coburg wird eine gute Halbzeit, wie sie die Lichtenfelser im Auftaktmatch im zweiten Durchgang zeigte, sicherlich nicht reichen, um etwas zählbares mit nach Hause zu nehmen. Aus diesem Grund gilt es, den Fokus auf eine über die komplette Spieldauer konzentrierte Leistung zu legen.
Die Gastgeber selbst haben zum Saisonauftakt ebenfalls aufhorchen lassen und sind mit einem 25:19 beim TSV Hof in die Saison gestartet. Das Team von Trainer Elvedin Mustafic wird auch im ersten Heimspiel der Saison auf die offensive Durchschlagskraft von Johannes Kempf und Stephan Görs bauen, die gegen Hof für mehr als die Hälfte der Coburger Tore verantwortlich waren. Aber auch der Rest des Teams darf von der TSL nicht unterschätzt werden. Zudem zeugen nur 19 Gegentore in einem Auswärtsspiel von einem starken Defensivverbund und überzeugender Torhüterleistung. Dieses Bollwerk muss vom letzte Woche blendend aufspielenden Philipp Mahler und seinen Teamkameraden erstmal geknackt werden.
Personell wird das Trainerduo Rödel/John in Coburg weitestgehend auf die Mannschaft aus der Vorwoche bauen können. Lediglich Johannes Söllner ist verhindert und wird nicht auflaufen können. Dagegen stehen vermutlich Neuzugang Leon Geuer und der erfahrene Kreisläufer Simon Schröck, der das Auftaktspiel aus beruflichen Gründen verpasst hat, parat, die Söllner-Lücke zu füllen. Die TSL wird also mit voller Mannschaftsstärke zu den Nachbarn reisen, um weitere Punkte ins obere Maintal zu entführen.

Gelungener Auftakt nach Stotterstart

Geschrieben von Cornelius John

Einen gelungenen Saisoneinstand feierten die Bezirksliga-Handballer der Turnerschaft Lichtenfels am vergangenen Wochenende. Mit 32:21 (10:10) schickte die Mannschaft um Philipp Rödel und Cornelius John das Team der HSG Rödental/Neustadt II nach Hause.

Nach so einem klaren Endresultat sah es allerdings lange Zeit nicht aus. Die gesamte erste Hälfte war geprägt von Nervosität, Zurückhaltung und technischen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Keine der Mannschaften konnte sich in den ersten 30 Minuten mehr als einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen. Während auf Seiten der Gäste vor allem Martin Schmidt für die 4:2 (9.) bzw. 5:3-Führung (11.) der HSG verantwortlich war, setzten bei der TS im Angriff die erfahrenen Rückraumschützen Jonas Höfner und Cornelius John die meisten Akzente. Zwar lässt die geringe Anzahl an Treffern auf eine stabile Abwehrarbeit beider Teams schließen, allerdings trugen auch eine Vielzahl an unsauber vorgetragenen Angriffsbemühungen und technischen Fehlern dazu bei, dass die Defensivreihen sowie die Torhüter selten ernsthaft gefordert waren. Als Beleg hierfür dienen drei Siebenmeter-Fehlwürfe der HSG in Folge. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zog die TS über die Rückkehrer Ferdinand Brunner und Lukas Tremel erstmals auf zwei Tore davon (10:8; 26.), konnte diesen Vorsprung aber nicht in die Halbzeit retten, da Sebastian Schmidt die Siebenmeterschwäche der Gäste bis zum Pausenpfiff überwand und durch zwei verwandelte Strafwürfe den Ausgleich herstellte.

In der zweiten Hälfte bekamen die zahlreichen Zuschauer im Lichtenfelser Sportzentrum dann doch noch phasenweise attraktiven Handball geboten. Zwar ähnelte die Torfolge bis zur 40. Spielminute (16:14) dem Verlauf der ersten Halbzeit, doch mit dem ersten Vorsprung von drei Toren (42.) schien der Widerstand der mit nur einem Auswechselspieler angereisten Bezirksoberliga-Reserve gebrochen. Gestützt auf eine bravouröse Torhüterleistung von Tim Renner und einen spielerisch aufblühenden Philipp Mahler zog die TS durch schnelles Umschaltspiel und sauber ausgespielte Auslösehandlungen mit einem 10:1-Lauf auf 28:18 (54.) davon. Mit zwei sehenswerten Treffern sorgte Debütant Mario Macheleid für den letztlich etwas zu hoch ausfallenden 32:21-Heimsieg der TSL.

„Dass wir unser erstes Saisonspiel gegen eine Bezirksliga-Spitzenmannschaft letztlich so klar gewinnen, damit hätten wir selber nicht gerechnet“, so Philipp Rödel nach dem Schlusspfiff. „Allerdings haben wir vor allem in der ersten Hälfte auch deutlich gesehen, wo wir noch spielerische Defizite haben. Da werden wir in den kommenden Trainingseinheiten ansetzen, um auch das nächste Spiel gegen die TS Coburg erfolgreich zu gestalten“. Hervorzuheben ist die faire Spielweise beider Mannschaften. Das gut leitende Schiedsrichtergespann Baucke/Holland musste über die komplette Spieldauer lediglich eine zwei-Minuten-Strafe verhängen.

TSL: Ottolinger/Renner – P. Rödel, M. Rödel, Brunner (1), Schulze (2), Ma. Macheleid (2), Cakir, Tremel (2), Mahler (7), Jon. Rießner (1), Söllner (2), C. John (7/3), Höfner (8/1)
HSG Rödental/Neustadt II: Fleischmann/F. Schmidt – Röttger (3), Krischok (4), Müller (1), Beierweck (1), S. Schmidt (6/3), Handke, M. Schmidt (6)
Zeitstrafen: -/1
Siebenmeter: TSL (4/4), HSG (3/7)
Schiedsrichter: Baucke/Holland (HSC 2000 Coburg)

Saisonstart ins Ungewisse

Die Handballmänner der Turnerschaft Lichtenfels starten am Sonntag, 15 Uhr, im heimischen Sportzentrum gegen die HSG Rödental/Neustadt II in die neue Saison der Handball-Bezirksliga. Allerdings scheinen Spielort und Anwurfzeit das einzige zu sein, das sich nicht geändert hat.

Die größte Veränderung ist sicherlich die neue Liga. Trotz des sportlich erfolgreichen Klassenerhalts in der Bezirksoberliga vergangene Saison, nehmen die „Turner“ den Wettkampfbetrieb in der niedrigklassigeren Bezirksliga auf.

Gründe hierfür sind die Amtsniederlegung von Ex-Trainer Uli Hillebrand sowie gravierende personelle Veränderungen. So muss die Turnerschaft erfahrene Stützpfeiler wie Rückraumschütze Andreas Kraus und Abwehrmotivator Alexander John ersetzen. Auch der agile Angriffsstratege Joris Rießner sowie die Außenspieler Michael Macheleid und Nevin Opitz stehen der Mannschaft in der kommenden Spielzeit aus diversen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Trainerduo Rödel und John

Die neuen Spielertrainer Philipp Rödel und Cornelius John hatten in der Vorbereitung alle Hände voll damit zu tun, ein neues, funktionierendes Konstrukt zusammenzustellen. Allerdings gibt es auch Positives zu berichten: Ferdinand Brunner und Lukas Tremel stehen nach ihren Auslandsaufenthalten wieder zur Verfügung. Zudem hat sich Leon Geuer, den es aus beruflichen Gründen nach Lichtenfels gezogen hat, der Mannschaft angeschlossen. Ob Letzterer die Saisonauftaktpartie bestreiten kann, ist aufgrund von Rückenproblemen allerdings noch fraglich.

„Die Abgänge etablierten Stammpersonals sind nur durch mannschaftliche Geschlossenheit zu kompensieren. Wir als Trainergespann spüren, dass uns die Mannschaft vollauf vertraut. Wir sind als Mannschaft in der Vorbereitung noch enger zusammengewachsen und diese Tatsache soll der Grundstein für eine erfolgreiche Saison sein“, erklärt Philipp Rödel die Situation.
Auftakt gegen Rödental

Mit der HSG Rödental/Neustadt II trifft die TSL gleich zu Beginn auf ein Spitzenteam der Bezirksliga. Die vergangene Saison schloss die Mannschaft als Tabellendritter ab, wobei man sich bis zum vorletzten Spieltag mit dem HC 03 Bamberg II um Platz 2 duellierte. Die Bezirksoberliga-Reserve ist sowohl mit erfahrenen Akteuren, als auch mit Nachwuchskräften bestückt und stellt für die Lichtenfelser gleich zum Auftakt eine echte Standortbestimmung dar.

„Uns ist klar, dass wir aufgrund des sportlich erreichten Klassenerhalts in der Bezirksoberliga als Favorit in diese Partie gehen. Dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden, auch wenn es gegen eine körperlich robuste und erfahrene Mannschaft wie Rödental nicht leicht wird“, so Cornelius John zur Rollenverteilung vor dem Match.

Auf einen wichtigen Faktor baut er allerdings für die anstehende Aufgabe: „Wir hoffen, dass wir unabhängig von der Liga, in der wir spielen, auf unser lautstarkes Lichtenfelser Publikum zählen können. Die Jungs haben in der Vorbereitung viel investiert und haben es verdient, vor einer gut gefüllten Tribüne zu spielen und unterstützt zu werden.“

Neuigkeiten von der TS-Herrenmannschaft – Testspiele – Personalien

Nach dem beschlossenen freiwilligen Abstieg in die Bezirksliga läuft die Vorbereitung der ersten TS-Herrenmannschaft auf Hochtouren. Seit Anfang September ist der Kader für die anstehende Saison 2017/2018 endgültig komplett. Nach ihren Auslandsaufenthalten kehren Ferdinand Brunner und Lukas Tremel ins Team zurück - schön, dass ihr wieder an Bord seid! Außerdem verstärkt Leon Geuer, den es aus beruflichen Gründen nach Lichtenfels verschlagen hat, die Mannschaft - Herzlich willkommen, Leon! Nun gilt es, schnellstmöglich wieder zueinander zu finden, sich aufeinander einzuspielen und mit mannschaftlicher Geschlossenheit die schwerwiegenden Abgänge von Alexander John, Andreas Kraus, Nevin Opitz, Michael Macheleid und Joris Rießner aufzufangen.

Dass die bestehende Mannschaft in der Lage ist, die hinterlassenen personellen Lücken zu schließen, bewies sie am vergangen Wochenende, als ein intensiver Trainingstag mit einem Testspielsieg gegen die HSG Erlangen/Niederlindach 2 abgeschlossen werden konnte. Trotz der Vorbelastung konnte nahezu über die komplette Spieldauer ein hohes Angriffstempo gehalten werden, was hauptsächlich durch die flinken Außenspieler Brunner und Schulze in Tore umgemünzt wurde. Gestützt auf eine über weite Strecken stabile Abwehr und herausragende Torhüterleistungen des Duos Renner/Ottolinger konnte man sich nach und nach immer weiter vom Gegner absetzen. Infolge sauber ausgespielter Auslösehandlungen und guter Kooperation zwischen Rückraum und Kreis konnten auch über den Positionsangriff sehenswerte Treffer erzielt werden. Nach insgesamt 3x20 Minuten Spielzeit stand ein 28:23-Sieg für die TS an der Anzeigetafel.

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