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Spielertrainer Cornelius John, Samuel Weniger, Mario Macheleid, Lukas Will, Lukas Tremel, Jonathan Rießner, Spielertrainer Philipp Rödel
Leo Eisele, Pascal Böhmer, Wolfgang Schulze, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Niklas Schardt, Philipp Mahler, Luis Henzler
Es fehlen Tim Renner, Johannes Söllner, Maximilian Rödel

Gegen die TS Coburg nachlegen

„Wir wollen versuchen, die technischen Fehler aus der ersten Halbzeit gegen die HSG Rödental/Neustadt II abzustellen und das temporeiche Umschaltspiel aus der zweiten Hälfte in Coburg über 60 Minuten durchzuziehen“, erläutert Philipp Rödel die Marschroute für seine Bezirksliga-Handballer, die am Sonntag um 15 Uhr in der Coburger BGS-Halle gegen den Namensvetter aus der Vestestadt gefordert sind. In der Tat hätte die Vielzahl an Fehlwürfen sowie Pass- und Fangfehlern der TSL gegen einen personell besser aufgestellten Gegner das Genick gebrochen. Gegen die TS Coburg wird eine gute Halbzeit, wie sie die Lichtenfelser im Auftaktmatch im zweiten Durchgang zeigte, sicherlich nicht reichen, um etwas zählbares mit nach Hause zu nehmen. Aus diesem Grund gilt es, den Fokus auf eine über die komplette Spieldauer konzentrierte Leistung zu legen.
Die Gastgeber selbst haben zum Saisonauftakt ebenfalls aufhorchen lassen und sind mit einem 25:19 beim TSV Hof in die Saison gestartet. Das Team von Trainer Elvedin Mustafic wird auch im ersten Heimspiel der Saison auf die offensive Durchschlagskraft von Johannes Kempf und Stephan Görs bauen, die gegen Hof für mehr als die Hälfte der Coburger Tore verantwortlich waren. Aber auch der Rest des Teams darf von der TSL nicht unterschätzt werden. Zudem zeugen nur 19 Gegentore in einem Auswärtsspiel von einem starken Defensivverbund und überzeugender Torhüterleistung. Dieses Bollwerk muss vom letzte Woche blendend aufspielenden Philipp Mahler und seinen Teamkameraden erstmal geknackt werden.
Personell wird das Trainerduo Rödel/John in Coburg weitestgehend auf die Mannschaft aus der Vorwoche bauen können. Lediglich Johannes Söllner ist verhindert und wird nicht auflaufen können. Dagegen stehen vermutlich Neuzugang Leon Geuer und der erfahrene Kreisläufer Simon Schröck, der das Auftaktspiel aus beruflichen Gründen verpasst hat, parat, die Söllner-Lücke zu füllen. Die TSL wird also mit voller Mannschaftsstärke zu den Nachbarn reisen, um weitere Punkte ins obere Maintal zu entführen.

Gelungener Auftakt nach Stotterstart

Geschrieben von Cornelius John

Einen gelungenen Saisoneinstand feierten die Bezirksliga-Handballer der Turnerschaft Lichtenfels am vergangenen Wochenende. Mit 32:21 (10:10) schickte die Mannschaft um Philipp Rödel und Cornelius John das Team der HSG Rödental/Neustadt II nach Hause.

Nach so einem klaren Endresultat sah es allerdings lange Zeit nicht aus. Die gesamte erste Hälfte war geprägt von Nervosität, Zurückhaltung und technischen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten. Keine der Mannschaften konnte sich in den ersten 30 Minuten mehr als einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen. Während auf Seiten der Gäste vor allem Martin Schmidt für die 4:2 (9.) bzw. 5:3-Führung (11.) der HSG verantwortlich war, setzten bei der TS im Angriff die erfahrenen Rückraumschützen Jonas Höfner und Cornelius John die meisten Akzente. Zwar lässt die geringe Anzahl an Treffern auf eine stabile Abwehrarbeit beider Teams schließen, allerdings trugen auch eine Vielzahl an unsauber vorgetragenen Angriffsbemühungen und technischen Fehlern dazu bei, dass die Defensivreihen sowie die Torhüter selten ernsthaft gefordert waren. Als Beleg hierfür dienen drei Siebenmeter-Fehlwürfe der HSG in Folge. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zog die TS über die Rückkehrer Ferdinand Brunner und Lukas Tremel erstmals auf zwei Tore davon (10:8; 26.), konnte diesen Vorsprung aber nicht in die Halbzeit retten, da Sebastian Schmidt die Siebenmeterschwäche der Gäste bis zum Pausenpfiff überwand und durch zwei verwandelte Strafwürfe den Ausgleich herstellte.

In der zweiten Hälfte bekamen die zahlreichen Zuschauer im Lichtenfelser Sportzentrum dann doch noch phasenweise attraktiven Handball geboten. Zwar ähnelte die Torfolge bis zur 40. Spielminute (16:14) dem Verlauf der ersten Halbzeit, doch mit dem ersten Vorsprung von drei Toren (42.) schien der Widerstand der mit nur einem Auswechselspieler angereisten Bezirksoberliga-Reserve gebrochen. Gestützt auf eine bravouröse Torhüterleistung von Tim Renner und einen spielerisch aufblühenden Philipp Mahler zog die TS durch schnelles Umschaltspiel und sauber ausgespielte Auslösehandlungen mit einem 10:1-Lauf auf 28:18 (54.) davon. Mit zwei sehenswerten Treffern sorgte Debütant Mario Macheleid für den letztlich etwas zu hoch ausfallenden 32:21-Heimsieg der TSL.

„Dass wir unser erstes Saisonspiel gegen eine Bezirksliga-Spitzenmannschaft letztlich so klar gewinnen, damit hätten wir selber nicht gerechnet“, so Philipp Rödel nach dem Schlusspfiff. „Allerdings haben wir vor allem in der ersten Hälfte auch deutlich gesehen, wo wir noch spielerische Defizite haben. Da werden wir in den kommenden Trainingseinheiten ansetzen, um auch das nächste Spiel gegen die TS Coburg erfolgreich zu gestalten“. Hervorzuheben ist die faire Spielweise beider Mannschaften. Das gut leitende Schiedsrichtergespann Baucke/Holland musste über die komplette Spieldauer lediglich eine zwei-Minuten-Strafe verhängen.

TSL: Ottolinger/Renner – P. Rödel, M. Rödel, Brunner (1), Schulze (2), Ma. Macheleid (2), Cakir, Tremel (2), Mahler (7), Jon. Rießner (1), Söllner (2), C. John (7/3), Höfner (8/1)
HSG Rödental/Neustadt II: Fleischmann/F. Schmidt – Röttger (3), Krischok (4), Müller (1), Beierweck (1), S. Schmidt (6/3), Handke, M. Schmidt (6)
Zeitstrafen: -/1
Siebenmeter: TSL (4/4), HSG (3/7)
Schiedsrichter: Baucke/Holland (HSC 2000 Coburg)

Saisonstart ins Ungewisse

Die Handballmänner der Turnerschaft Lichtenfels starten am Sonntag, 15 Uhr, im heimischen Sportzentrum gegen die HSG Rödental/Neustadt II in die neue Saison der Handball-Bezirksliga. Allerdings scheinen Spielort und Anwurfzeit das einzige zu sein, das sich nicht geändert hat.

Die größte Veränderung ist sicherlich die neue Liga. Trotz des sportlich erfolgreichen Klassenerhalts in der Bezirksoberliga vergangene Saison, nehmen die „Turner“ den Wettkampfbetrieb in der niedrigklassigeren Bezirksliga auf.

Gründe hierfür sind die Amtsniederlegung von Ex-Trainer Uli Hillebrand sowie gravierende personelle Veränderungen. So muss die Turnerschaft erfahrene Stützpfeiler wie Rückraumschütze Andreas Kraus und Abwehrmotivator Alexander John ersetzen. Auch der agile Angriffsstratege Joris Rießner sowie die Außenspieler Michael Macheleid und Nevin Opitz stehen der Mannschaft in der kommenden Spielzeit aus diversen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Trainerduo Rödel und John

Die neuen Spielertrainer Philipp Rödel und Cornelius John hatten in der Vorbereitung alle Hände voll damit zu tun, ein neues, funktionierendes Konstrukt zusammenzustellen. Allerdings gibt es auch Positives zu berichten: Ferdinand Brunner und Lukas Tremel stehen nach ihren Auslandsaufenthalten wieder zur Verfügung. Zudem hat sich Leon Geuer, den es aus beruflichen Gründen nach Lichtenfels gezogen hat, der Mannschaft angeschlossen. Ob Letzterer die Saisonauftaktpartie bestreiten kann, ist aufgrund von Rückenproblemen allerdings noch fraglich.

„Die Abgänge etablierten Stammpersonals sind nur durch mannschaftliche Geschlossenheit zu kompensieren. Wir als Trainergespann spüren, dass uns die Mannschaft vollauf vertraut. Wir sind als Mannschaft in der Vorbereitung noch enger zusammengewachsen und diese Tatsache soll der Grundstein für eine erfolgreiche Saison sein“, erklärt Philipp Rödel die Situation.
Auftakt gegen Rödental

Mit der HSG Rödental/Neustadt II trifft die TSL gleich zu Beginn auf ein Spitzenteam der Bezirksliga. Die vergangene Saison schloss die Mannschaft als Tabellendritter ab, wobei man sich bis zum vorletzten Spieltag mit dem HC 03 Bamberg II um Platz 2 duellierte. Die Bezirksoberliga-Reserve ist sowohl mit erfahrenen Akteuren, als auch mit Nachwuchskräften bestückt und stellt für die Lichtenfelser gleich zum Auftakt eine echte Standortbestimmung dar.

„Uns ist klar, dass wir aufgrund des sportlich erreichten Klassenerhalts in der Bezirksoberliga als Favorit in diese Partie gehen. Dieser Rolle wollen wir auch gerecht werden, auch wenn es gegen eine körperlich robuste und erfahrene Mannschaft wie Rödental nicht leicht wird“, so Cornelius John zur Rollenverteilung vor dem Match.

Auf einen wichtigen Faktor baut er allerdings für die anstehende Aufgabe: „Wir hoffen, dass wir unabhängig von der Liga, in der wir spielen, auf unser lautstarkes Lichtenfelser Publikum zählen können. Die Jungs haben in der Vorbereitung viel investiert und haben es verdient, vor einer gut gefüllten Tribüne zu spielen und unterstützt zu werden.“

Neuigkeiten von der TS-Herrenmannschaft – Testspiele – Personalien

Nach dem beschlossenen freiwilligen Abstieg in die Bezirksliga läuft die Vorbereitung der ersten TS-Herrenmannschaft auf Hochtouren. Seit Anfang September ist der Kader für die anstehende Saison 2017/2018 endgültig komplett. Nach ihren Auslandsaufenthalten kehren Ferdinand Brunner und Lukas Tremel ins Team zurück - schön, dass ihr wieder an Bord seid! Außerdem verstärkt Leon Geuer, den es aus beruflichen Gründen nach Lichtenfels verschlagen hat, die Mannschaft - Herzlich willkommen, Leon! Nun gilt es, schnellstmöglich wieder zueinander zu finden, sich aufeinander einzuspielen und mit mannschaftlicher Geschlossenheit die schwerwiegenden Abgänge von Alexander John, Andreas Kraus, Nevin Opitz, Michael Macheleid und Joris Rießner aufzufangen.

Dass die bestehende Mannschaft in der Lage ist, die hinterlassenen personellen Lücken zu schließen, bewies sie am vergangen Wochenende, als ein intensiver Trainingstag mit einem Testspielsieg gegen die HSG Erlangen/Niederlindach 2 abgeschlossen werden konnte. Trotz der Vorbelastung konnte nahezu über die komplette Spieldauer ein hohes Angriffstempo gehalten werden, was hauptsächlich durch die flinken Außenspieler Brunner und Schulze in Tore umgemünzt wurde. Gestützt auf eine über weite Strecken stabile Abwehr und herausragende Torhüterleistungen des Duos Renner/Ottolinger konnte man sich nach und nach immer weiter vom Gegner absetzen. Infolge sauber ausgespielter Auslösehandlungen und guter Kooperation zwischen Rückraum und Kreis konnten auch über den Positionsangriff sehenswerte Treffer erzielt werden. Nach insgesamt 3x20 Minuten Spielzeit stand ein 28:23-Sieg für die TS an der Anzeigetafel.

Lichtenfelser spielen freiwillig eine Liga tiefer - TSL-Herren im Umbruch / Hillebrand beendet Zusammenarbeit

Geschrieben von Heike Günther

Die erste Herrenmannschaft der TS Lichtenfels hat sich in der zurückliegenden Handballsaison mit aller Macht gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga gestemmt und den Klassenerhalt schließlich im vergangenen Mai gesichert. Umso überraschender erreicht die oberfränkischen Handballinteressierten nun die Nachricht, dass sich die TS Lichtenfels wegen diverser Gründe freiwillig aus dieser Liga verabschiedet, um ab Herbst in der niedrigeren Bezirksliga an den Start zu gehen.

Nutznießer dieser Entscheidung ist übrigens der TV Ebern, der nun weiterhin für die Bezirksoberliga planen kann.

Freilich spielte die Amtsniederlegung von TS-Trainer Uli Hillebrand auch eine Rolle, wenngleich nicht die ausschlaggebende. Hillebrand hat sich von seiner Mannschaft schon Ende Mai nach nur einem Jahr Tätigkeit freundschaftlich getrennt. "Schade, dass Uli geht. Er hat sehr gute Arbeit geleistet", äußert sich TS-Abteilungsleiter Luggi Scherer über das Trainer-Aus des Bambergers.

Der Abteilungschef erklärt auch das Hauptmotiv für die Maßnahme: "Aus beruflichen bzw. privaten Gründen verlassen Joris Rießner, Nevin Opitz, Andreas Kraus und Alexander John die Mannschaft." Und weiter: "Ich denke, dass es dem Männerteam insbesondere in dieser Situation, aber letztlich auch grundsätzlich, guttun wird, nicht gegen den Abstieg und ohne permanenten Druck zu spielen."

Natürlich bedauern Scherer und das gesamte Team diesen Schritt auch. Vor allem gegenüber den vielen Anhängern, die nicht unerheblichen Anteil am Klassenerhalt hatten. "Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung. Psychologisch ist es von zentraler Bedeutung, dass uns die Fans auch weiterhin so zahlreich anfeuern und die Treue halten", so Scherer. "Wir wollen die jungen Spieler aus der A-Jugend im Team integrieren, was in der Bezirksliga klar leichter gelingen kann."

Bleibt die Frage, wer diese künftige Bezirksliga-Mannschaft betreut. Dieses Thema ließ die TSL gar nicht erst zum Problem werden. Kurzerhand erklärten sich Cornelius John und Philipp Rödel bereit, als Spielertrainer zu fungieren. Unterstützend kann TS-Kreisläufer Simon Schröck, seines Zeichens auch Trainer der Handballdamen des TV Oberwallenstadt, der Mannschaft Anweisungen geben.

Cornelius John erklärte die Lage bei der TSL ebenso: "Als wir erfahren haben, dass Uli aufhört und uns für nächste Saison vier Spieler nicht mehr zur Verfügung stehen, mussten wir uns Gedanken machen, wie es weitergeht." Da der Trainermarkt relativ dünn besetzt ist, haben Philipp Rödel und Cornelius John vorgeschlagen, die Mannschaft zu trainieren, was auch beim Abteilungsleiter gut angekommen ist. "Wir Beide sind lange genug dabei, haben fünf bis sechs Jahre lang zusammen Bezirksoberliga gespielt und möchten unsere Erfahrung an die Mannschaft weitergeben", so John.

Mit einer Prognose für das Abschneiden in der Bezirksliga hält sich das neue Trainer-Tandem der TSL relativ bedeckt: "Wir wollen uns so gut wie möglich schlagen. Uns ist natürlich bewusst, dass wir beispielsweise mit dem HC Bamberg II oder der SG Rödental II auf "gestandene" Mannschaften treffen, gegen die es definitiv nicht leicht wird. Wir lassen uns überraschen!".

Ende September/Anfang Oktober geht's los mit der TS Lichtenfels in der eingleisigen Bezirksliga.

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