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Spielertrainer Philipp Rödel, Joris Rießner, Lukas Will, Johannes Söllner, Leo Eisele, Tim Renner, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Lukas Tremel Maximilian Rödel, Spielertrainer Cornelius John
Jonathan Rießner, Pascal Böhmer, Philipp Mahler, Mario Macheleid, Wolfgang Schulze, Manuel Fiedler, Moritz Tremel, Leon Geuer
 

Spiel Nummer eins der Heimserie - Männer der TSL erwarten mit TV Münchberg II gleichwertigen Gegner

Geschrieben von Heike Günther

Wenn das mal kein guter Jahresauftakt für die Lichtenfelser Bezirksliga-Handballer ist! Die ersten drei Spieltage der TS in 2018 finden allesamt auf heimischem Boden statt. Der Anwurf am Sonntag erfolgt allerdings zur ungewohnten Heimspielzeit, nämlich erst um 17 Uhr im Sportzentrum. Mit dem TV Münchberg II hat sich ein Gast im Sportzentrum angesagt, der als gleichwertig eingestuft werden kann. Spannung ist vorprogrammiert.

Zum ersten Mal in dieser Saison treffen die Korbstädter um Cornelius John und Philipp Rödel auf die Münchberger „Zweite“. Es handelt sich um das Nachholspiel aus dem Oktober. Die Gäste spielen eine ähnliche Saison wie die „Turner“, besitzen zwei Punkte weniger (8:10) und rangieren in der Tabelle an sechster Stelle. John erwartet ein Spiel auf Augenhöhe gegen den ostoberfränkischen Gast, dessen Kader breit und qualitativ gut besetzt ist. Die Tor-Bilanz für den TVM II bisher: zweitbeste Abwehr der Liga, dem Gegenüber allerdings der zweitschwächste Angriff.

Für die TSL bedeutet das, in der Offensive clever zu spielen und richtige Entscheidungen zu treffen, um die stark verteidigenden Gäste auszuspielen. Gegen die Gastgeber spricht sicherlich, dass Jonas Höfner und Joris Rießner nun nicht mehr verfügbar sind. Für Sonntag steht außerdem noch hinter einem weiteren Rückraumspieler ein Fragezeichen. Falls Lukas Tremel nicht dabei sein kann, sieht es im heimischen Rückraum schon sehr überschaubar aus. Nevin Opitz wird in der Rückrunde auf jeden Fall auf der halblinken Position spielen. Ansonsten ist Spielertrainer Philipp Rödel nach seiner Platzwunde wieder im Team zurück, genauso wie Torwart Tim Renner.

In drei von vier Heimpartien bescherten die Lichtenfelser bisher ihren Anhängern Siege. Vor dem Hintergrund, dass nun eine Serie auf eigenem Boden ansteht, wollen John, Rödel & Co. ihre Quote natürlich verbessern und gegen den TV Münchberg II den ersten Schritt dafür tun.

Ebenso kommt es für die zweite TSL-Herrenmannschaft am Wochenende zum Jahresauftakt. Beim HC Creußen werden die Männer um Christian Goller am Samstag um 18 Uhr stark herausgefordert.
Schließlich gastiert die TSL II als Letzter beim Bezirksliga-Zweiten.

TSL-Herren kassieren 25:28-Niederlage - Letzte Partie für Jonas Höfner

Geschrieben von Heike Günther

Einen schlechten Tag erwischten die Handballmänner der TS Lichtenfels zum Jahresabschluss in der Bezirksliga. Für Rückraumspieler Jonas Höfner, für den das Auswärtsduell bei der HSG Rödental/Neustadt II berufsbedingt das letzte im Trikot der Korbstädter gewesen ist, war es kein erfolgreicher Abschluss seiner langjährigen Handballkarriere in Lichtenfels. Die 25:28 (16:16)-Niederlage war zweifellos vermeidbar.

Die Bilanz von TSL-Spielertrainer Philipp Rödel, der selbst wegen einer Platzwunde außer Gefecht war, fiel dann auch ernüchternd aus: „Wir waren nie richtig wach und haben uns vom Spiel der HSG II einlullen lassen. Wir haben uns selbst ein Bein gestellt.“

Die Partie hatte einen ausgeglichenen Verlauf. Beide Abwehrreihen zeigten Schwächen, so dass nach zehn Minuten schon ein Spielstand von 7:5 für die Gastgeber feststand. Der Angriff der TSL zeigte wenig Struktur. Mit Einzelaktionen des Rückraums um Jonas Höfner, Cornelius John und Lukas Tremel und überdies guten Akzenten von Rechtsaußen Wolfgang Schulze erarbeiteten sich die „Turner“ bis zum Halbzeitpfiff den 16:16-Gleichstand.

Spielerische Glanzpunkte waren auch in der zweiten Halbzeit auf beiden Seiten selten zu sehen. Zudem häuften sich die technischen Fehler hüben wie drüben. Der Kampf bestimmte die Partie. Rödental/Neustadt II kam sehr gut aus der Kabine zurück. Ehe sich die TSL versah, lag sie schon mit vier Toren zurück (16:20/38.).

Wolfgang Eller, TS-Torwart-Urgestein, sorgte mit teils spektakulären Paraden dafür, dass das Duell wieder an Spannung zunahm. Dessen Namensvetter Wolfgang Schulze wurde indes im Angriff immer wieder herrlich freigespielt und nutzte seine Chancen konsequent. Die Aufholjagd der Gäste wurde nach einem schönen Heber von Höfner schließlich mit dem Ausgleich zu 23:23 gekrönt (50.).

Mit dem glücklichen Treffer zum 26:25 für die Gastgeber (57.) und dem Vorteil der personellen Überzahl machte die HSG II letztlich den Sack zu. HSG-Schlussmann Robert Fleischmann vereitelte in der spannenden Endphase beste Chancen der Gäste und hatte am 28:25-Heimerfolg einen großen Anteil.

TS Lichtenfels: Ottolinger, Eller – Geuer, M. Rödel, Brunner, Schulze (6), Ma. Macheleid, Opitz, Tremel (4), Mahler (1), Jon. Rießner, Söllner, C. John (5/1), Höfner (9).

TS Lichtenfels möchte sich den Jahresabschluss vergolden - Ob’s bei der HSG Rödental/Neustadt II gelingt?

Geschrieben von Heike Günther

Auf Grund der Spielverlegung gegen den TV Münchberg II in den Januar starten die Lichtenfelser Handballmänner am Samstag bereits in die Rückrunde der Bezirksliga. Gleichzeitig ist das Duell, das in der Neustadter Frankenhalle gegen Gastgeber HSG Neustadt/Rödental II stattfindet, das letzte für die John/Rödel-Mannschaft in diesem Jahr. Der Anwurf erfolgt um 12 Uhr.

Natürlich wären zwei Punkte ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Korbstädter, die am selben Abend noch mit ihren Fans und Unterstützern eine adventliche Feier abhalten. Nach dem tollen Sieg gegen Hochfranken II und dem harten Spiel gegen den TSV Weitramsdorf möchten sich die Lichtenfelser jetzt noch den Jahresabschluss vergolden. „Mit zwei weiteren Punkten würden wir Platz vier nach hinten absichern und den Anschluss nach oben halten“, so Spielertrainer Cornelius John.

Bei der HSG Rödental/Neustadt II (derzeit auf Rang sechs) hängt die Leistung enorm vom zur Verfügung stehenden Kader ab. Gerade zuhause spielt sie immer gut besetzt und meist mit ein bis zwei Spielern aus der ersten Mannschaft verstärkt, was die Siege gegen die Top-Mannschaft TS Coburg oder TSV Hof erklären. Hingegen setzte es auswärts Spielverluste gegen Kellerkinder wie Pegnitz oder Bayreuth III. Für die TS-ler könnte es ein Vorteil sein, dass die HSG-„Erste“ am Samstag ebenfalls im Einsatz ist.

Egal welches Aufgebot der Gastgeber stellt – vermutlich wird es kein so deutliches Ergebnis wie im Hinspiel geben. Damals siegte Lichtenfels hoch mit elf Toren Unterschied. Personell sieht es im Korbstadtteam nämlich nicht bestens aus. Torhüter Tim Renner spielt wieder  nicht, und sein Kollege Michael Macheleid hat sich in Weitramsdorf an der Hand verletzt. Somit ist Jonas Ottolinger im Tor ganz allein auf sich gestellt und muss auf die Unterstützung einer starken Abwehr hoffen.

Noch dazu ist der Einsatz von Spielertrainer Philipp Rödel auf dem Feld fraglich, da er sich im Training vergangene Woche eine Platzwunde zugezogen hat. Joris Rießner verweilt indes auf unbestimmte Zeit im Ausland. Dafür sind allerdings Leon Geuer, Philipp Mahler und Johannes Söllner wieder fit. Der personelle Engpass fällt also nicht ganz so dramatisch aus.

Zwei Punkte und keine Verletzungen Genugtuung für die harte Gangart - TS Lichtenfels besiegt TSV Weitramsdorf auswärts mit 35:29

Geschrieben von Heike Günther

Teilweise hatte die Spielweise des Bezirksliga-Gastgebers TSV Weitramsdorf nichts mehr mit Handball zu tun. Die Gäste von der TS Lichtenfels waren auf einen aggressiv agierenden TSV vorbereitet. „Aber so eine Härte, die sich ausschließlich gegen den Körper des Gegners richtet, habe ich noch nicht erlebt!“, resümierte TS-Spielertrainer Cornelius John nach der harten und hitzigen Partie in Bad Rodach, die seine Mannschaft mit 35:29 (20:15) gewann.

Lobenswert war die Leistung der Schiedsrichter Bönisch/Weisflog, die streng gegen die Härte der Weitramsdorfer vorgingen, sich aber viel Unmut von Mannschaft und Zuschauern einhandelten. Massenweise Zwei-Minuten-Strafen und eine rote Karte gegen den besten TSV-Schützen René Bunk (drei Zeitstrafen) hatten die Referees verhängt.

Die TSL war ohne Philipp Mahler und Johannes Söllner angereist, im Rückraum unterbesetzt und hatte trotzdem einen Traumstart in die Partie. Lichtenfels hatte den TSV zunächst komplett im Griff, agierte schnell und mit effektiver Chancenverwertung von allen Positionen. Wieder einmal war die tolle geschlossene Mannschaftsleistung zu loben. Beim 12:4 (14.) nahm die Heimmannschaft ein Time-Out.

Die Umstellung der Heimabwehr zahlte sich nach und nach aus. Vor allem durch den torgefährlichen René Bunk und den TSV-Kreisläufern wurde der Abstand auf 13:17 verkürzt, nachdem die Gästedeckung an Stabilität einbüßte. Der 20:15-Pausenvorsprung lag auf Seiten der TSL.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Korbstädter Anlaufschwierigkeiten. Das Spiel wurde hitziger und enger. Es war überragend von der Lichtenfelser Mannschaft, dass sie trotz zunehmender Härte und engen Spielstands (der TSV kam mehrmals auf zwei Tore ran) nicht nervös geworden geworden ist und ihr Spiel konsequent durchgezogen hat. Auch von offensiver Abwehr und Manndeckungen hat sie sich nicht stören lassen. Immer genau zum richtigen Zeitpunkt fielen Tore für die TS oder machte Keeper Michael Macheleid mit spektakulären Paraden „hinten dicht“. Ballverluste des oft unterbesetzten TSV wussten Wolfgang Schulze und Joris Rießner bestens zu Kontern zu nutzen. Und am Kreis waren immer wieder Philipp und Maximilian Rödel anspielbereit zur Stelle.

Die linke Angriffsseite der „Turner“ war mit Lukas Tremel und Nevin Opitz bärenstark. Obwohl diese beiden fast immer einen Schlag eines TSV-Abwehrspielers abgekriegt hatten, brachten sie Lichtenfels nach tollen Toren wieder zur klareren Führung. In den letzten beiden Minuten hatte sich der TSV fast aufgegeben, während die TSL noch auf 35:28 erhöhte.
 
TS Lichtenfels: Mi. Macheleid, Ottolinger – Tremel (9/1), John (5/1), Joris Rießner (5), Schulze (6), Ph. Rödel (4), Ma. Macheleid (1), Opitz (5), Schröck, Jonathan Rießner, M. Rödel, Brunner.

Gastspiel am Sonntag beim Aufsteiger TSV Weitramsdorf

Zum interessanten Vergleich mit einem Bezirksliga-Aufsteiger kommt es am Sonntag für die Lichtenfelser Handballmänner in der Rodacher Bayernhalle. Um 16.15 Uhr gastiert die Mannschaft von Philipp Rödel und Cornelius John beim TSV Weitramsdorf, der unter anderem in der Liga hinsichtlich seiner etwas ruppigen Spielweise auffällt.

Im Lichtenfelser Lager stellt man sich auf einen harten Gegner ein. Die bis dato mit 38 Zeitstrafen und drei roten Karten behafteten Weitramsdorfer werden auch mit den Korbstädtern nicht zimperlich umgehen und sich sicherlich von ihrer kämpferischen Seite zeigen. 4:10 Punkte und Rang acht – der Aufsteiger tat sich bisher in der höheren Liga nicht leicht. Mit dem ehemaligen Bad Rodacher Bezirksoberliga-Spieler und Top-Torjäger René Bunk hat das Team von Coach Sascha Heublein einen guten Fang gemacht, der für die TS-Abwehr ganz oben auf der Liste stehen muss.

Das junge TSV-Team will sich auf jeden Fall in der Bezirksliga etablieren und wird gegen Lichtenfels alles in der Macht Stehende tun, um seine Tabellensituation zu verbessern. Auf TSL-Seite muss sich nach Forderung der Trainer trotz des klaren und hochverdienten Vorwochensiegs gegen Hochfranken III die Abwehr steigern. John äußert sich teils kritisch, teils selbstbewusst: „Wir haben viel zu viele Gegentore bekommen und können nun andererseits nicht darauf bauen, dass wir wieder so viele Treffer landen werden. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich an den Sieg anknüpfen und den Schwung mitnehmen.“

Aus beruflichen Gründen fehlt am Sonntag leider Jonas Höfner, der eine tragende Rolle im Lichtenfelser Angriff spielt. Dieser Ausfall wiegt natürlich schwer. Leon Geuer wird ebenso nicht auflaufen. Personell kann das Spielertrainer-Duo jedoch aus dem Vollen schöpfen. Und präsentiert sich das Team erneut in so beeindruckender Form und mannschaftlich geschlossen, dann können ihn die Ausfälle leistungsmäßig nicht beeinträchtigen.

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