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Spielertrainer Philipp Rödel, Joris Rießner, Lukas Will, Johannes Söllner, Leo Eisele, Tim Renner, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Lukas Tremel Maximilian Rödel, Spielertrainer Cornelius John
Jonathan Rießner, Pascal Böhmer, Philipp Mahler, Mario Macheleid, Wolfgang Schulze, Manuel Fiedler, Moritz Tremel, Leon Geuer
 

Fehlstart bricht TS Lichtenfels das Genick - Erfolgreiche Heimserie reißt gegen den TSV Hof

Geschrieben von Heike Günther

Die Handballherren der TS Lichtenfels haben sich ihre fast makellose Heimbilanz in der Bezirksliga durch eine verkorkste Anfangsphase in der Begegnung mit dem TSV Hof verdorben. Das Aufbäumen in der zweiten Halbzeit half der Mannschaft von Cornelius John und Philipp Rödel nur noch zur Ergebniskorrektur. Am Ende feierten die Gäste mit 32:29 (18:14) einen verdienten Auswärtssieg in der Korbstadt und revanchierten sich gleichzeitig für die Hinrundenniederlage.

Cornelius John analysierte kurz das Auftreten seines Teams: „Die Jungs haben sich zu wenig an die Vorgaben gehalten. Von einem Abwehrverbund konnte keine Rede sein. Keiner hat Verantwortung übernommen“.

Sehr nervös absolvierten die TS-ler die ersten acht Minuten. Leichtsinnige Ballabgaben spielten den offensiv verteidigenden Gästen in die Hände, die mit hohem Tempo und tollen Anspielen an ihren Kreisläufer Christoph Radenz sehr beeindruckten. Über den Rückraum drosch der Hofer Maximilian Rudisch das Spielobjekt mit Schlag- und Sprungwürfen ins heimische Netz.

Erst nach dem 1:6-Rückstand (8.) wachte Lichtenfels auf und konnte endlich den starken Steffen Bald im Gästetor überwinden. Nevin Opitz kämpfte sich verbissen durch die TSV-Deckung, und Mario Macheleid und Philipp Mahler nutzten ihre Schnelligkeit, um auf 10:13 zu verkürzen. Allerdings zeigten sich weiter Schwächen in der Verteidigung. Und auch die TS-Keeper hatten schon bessere Tage erwischt. Beim 14:18 wurden die Seiten gewechselt.

Die John/Rödel-Schützlinge zeigten in den zweiten 30 Minuten Charakterstärke und überzeugten im Angriff. Das große Manko war allerdings weiterhin die Abwehr, in der zu wenig verschoben und gegenseitig ausgeholfen wurde. Hof bekam mehrere Strafwürfe, die Johann Richter souverän traf. Durch sein schnelles Spiel zog der TSV mit 29:22 (51.) auf und davon. Die TSL kapitulierte nicht und kämpfte sich bis zum Schluss noch bis auf drei Tore heran. Vor allem Lukas Tremel und die schnellen Konterläufer Wolfgang Schulze und Philipp Mahler setzten hier die Akzente.

TS Lichtenfels: Ottolinger, Renner – M. Rödel (2), Schulze (2), Neder, Söllner, Will, Brunner (2), Mahler (3), Ma. Macheleid (1), Opitz (5), Rießner (1), Ph. Rödel (3), Tremel (10/2).

Schafft die TSL den dritten „Streich“ in Folge? - Erneut Heimrecht der Männer / TSV Hof gastiert im Sportzentrum

Geschrieben von Heike Günther

Nur mit viel Glück und quasi in letzter Sekunde hatten die Handballer der Turnerschaft Lichtenfels in der Bezirksliga-Hinrunde dem TSV Hof die Punkte abgeknöpft. Am Samstagabend um 18 Uhr treffen diese beiden Kontrahenten im heimischen Sportzentrum wieder aufeinander. Gegen den auf Revanche sinnenden Gast wird ein spannendes Duell erwartet. Das sollten sich die Fans der „Jungen Wilden“ nicht entgehen lassen – auch aus dem Grund, dass die TSL-Herren aufgrund einer „Auswärtstournee“ am 10. März erst wieder vor Heimpublikum spielen.

Die Lichtenfelser Spielertrainer Philipp Rödel und Cornelius John erklären die Lage vor diesem Duell: „Nach den Heimsiegen gegen Münchberg II und Coburg wollen wir jetzt natürlich die dritte Begegnung auf heimischem Terrain in Folge auch noch für uns entscheiden. Insgeheim möchten wir dieser Saison zu Hause überhaupt keine Punkte mehr abgeben. Wenn wir an die bisher gezeigten Heimspielleistungen anknüpfen können, dann werden wir auch starke Hofer schlagen können. Wir sind momentan sehr selbstbewusst; jeder übernimmt Verantwortung, und es macht einfach Spaß mit der Mannschaft den Fans Siege zu schenken.“

Der dritte Tabellenplatz ist der Lohn für die wirklich tollen Leistungen der John/Rödel-Truppe in den vergangenen Wochen. Auf das Liga-Führungsduo Hochfranken II und Bamberg II hat die TSL nur vier Punkte Abstand, zum Vierten TS Coburg sind es deren zwei.

Der TSV Hof (5. Rang) könnte nach Pluspunkten zur TSL aufschließen – vorausgesetzt er gewinnt am Samstag in der Korbstadt. Die Gäste haben ihre drei Spiele in diesem Jahr allesamt siegreich gestaltet. Mit Richter und Rudisch haben die Ostoberfranken zwei der besten Torschützen der Liga im Team und außerdem einen Top-Torhüter, die die Lichtenfelser zusammen mächtig unter Druck setzten können. „Wir sind top motiviert, dass die Siegesserie von Hof bei uns reißt und wir in der Tabelle ein Punktepolster zwischen uns legen“, erklärt John.

John selbst plagt sich noch mit leichten Knieproblemen rum und wird voraussichtlich nicht aktiv auf dem Feld eingreifen. Erfreulicherweise haben sich ähnliche Beschwerden bei Wolfgang Schulze aufgelöst. Er ist also dabei. Ferdinand Brunner kann auch wieder regelmäßig trainieren und wird die Lichtenfelser bestens unterstützen.

Die Herren II der TS haben ebenso Heimrecht. Allerdings spielen sie erst am Sonntag. Um 14.45 Uhr ist Derbyzeit mit der HG Kunstadt. Die Gäste sind von der Papierform her klar im Vorteil, das Bezirksklassen-Duell für sich zu entscheiden.

Galavorstellung der „Jungen Wilden“ - TS Lichtenfels schickt Verfolger TS Coburg mit 31:25 nach Hause

Geschrieben von Heike Günther

„Wir sind extrem mannschaftlich geschlossen aufgetreten, haben die personellen Ausfälle bestens kompensiert. Unser Plan, auch das zweite Heimspiel in Folge erfolgreich zu gestalten, ging voll auf!“. – Mächtig stolz konnte Spielertrainer Cornelius John, der selbst wegen Verletzung ausfiel, auf seine „Jungen Wilden“ sein. Mit 31:25 (11:13) revanchierten sich die Handballherren der TS Lichtenfels gegen ihren Bezirksliga-Verfolger TS Coburg eindrucksvoll und festigten damit ihren dritten Tabellenplatz.

Neben John fiel auch noch TS-Leistungsträger Wolfgang Schulze aus, der sich im Training das Knie verdreht hatte.  Mehrere Akteure gingen gesundheitlich angeschlagen aufs Feld. Ferdinand Brunner reiste kurzfristig an, und mit Lukas Will und Johannes Neder nominierten die TS-Trainer zwei Nachwuchsspieler ins Team, die sich nahtlos einfügten, so dass es keinen Qualitätsverlust im TS-Spiel gab.

Der TS Coburg fehlten mit Görs und Kempf wichtige Akteure. Trotzdem waren die Gäste in der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Während sich die TSL im Angriff und Abwehr erst noch finden musste, zogen die Mohrenstädter durch ihren starken Rückraum auf 7:3 weg (15.). Bei der TSL lastete in Halbzeit eins die meiste Verantwortung auf Lukas Tremel, der über die zweite Reihe wenigstens das 4:8 markierte.

Lichtenfels reagierte und spielte zeitweise mit zwei Kreisläufern, was die Coburger Deckung doch etwas irritierte. Nach einem von TS-Keeper Tim Renner parierten Strafwurf lief’s dann für Lichtenfels. Ferdinand Brunner setzte sich auf außen mehrfach erfolgreich durch; Nevin Opitz, Tremel und über den Kreis Maximilian Rödel verkürzten zur Pause auf 11:13.

Die Korbstädter setzen ihren Gegner in den zweiten 30 Minuten gehörig unter Druck. Im Offensivspiel fanden sie immer die richtige Entscheidung, in der Abwehr spielte jeder für den Nebenmann. Zudem steigerte sich Tim Renner im heimischen Gehäuse und parierte über außen bravourös. In Unterzahl schaffte die TSL schließlich nach 36 Minuten den ersten Ausgleich (15:15), dem nach 41 Minuten die erste Führung folgte (19:18).

Durch ihre treffsicheren Rückraumschützen Markus Pletl und Jörg Finzel blieben die Gäste noch bis zur 44. Minute im Spiel. Obwohl mehrfach in Unterzahl auf dem Feld, setzten sich die Gastgeber endgültig ab. Das hervorragend funktionierende Mannschaftsspiel begeisterte die vielen Zuschauer, die aufgrund des Powerplays ihres TS-Team aus dem Jubeln nicht mehr herauskamen. Nach dem 24:21 durch Leon Geuer (49.) spielte sich die John/Rödel-Truppe in einen wahren Rausch. Johannes Söllner markierte per Konter den Schlussstand zum 31:25.

TS Lichtenfels: Ottolinger, Renner – Ph. Rödel (3), M. Rödel (1), Brunner (3), Will (1), Ma. Macheleid, Opitz (5), Tremel (11/5), Mahler (1/1), Rießner (2), Söllner (2), Neder (1), Geuer (1).

TS Coburg: Rausch, Knoß, Erl – Pletl (8/1), Baselt, Sedlacek (3), Scherzer, Heeb, Kessel (1), Eichhorn (1), Eversmann (2), Finzel (7/1), Singendonk (3).
Schiedsrichter: Baucke, Holland.

TS Lichtenfels sagt der TS Coburg den Kampf an - Mit Heimsieg soll die 3. Position gefestigt werden

Geschrieben von Heike Günther

Die heimischen Handballfans freuen sich auf den Samstagabend: Um 18 Uhr kommt es im Lichtenfelser Sportzentrum zu einer wirklich brisanten Auseinandersetzung: Die Herren der TS Lichtenfels begrüßen als Bezirksliga-Dritte (12:8 Zähler) ihren direkten Mitkonkurrenten und punktgleichen Gast von der TS Coburg. Im Duell geht es nicht allein um die Verteidigung des guten Tabellenrangs für die TSL. Gegen die Coburger haben die Männer von Philipp Rödel und Cornelius John spielerisch nämlich jede Menge wieder gut zu machen.

„Wir sind heiß auf die Revanche!“ – Philipp Rödel, der Spielertrainer der Korbstädter gibt sich kampfeslustig. In der Vorrunde handelten sich die Lichtenfelser gegen die TS Coburg nämlich die erste Saisonniederlage ein. Mit 26:29 fiel diese relativ knapp aus. Dennoch waren die verlorenen zwei Punkte natürlich ärgerlich.

Sehr viele Ballunsicherheiten und eine schwache Leistung in der Defensive waren damals die Schwachstellen der TSL gewesen. Die TS Coburg hatte dies ungeniert ausgenutzt, wobei Björn Finzel und Johannes Kempf zusammen 15 der insgesamt 29 Coburger Tore erzielt hatten.

Lichtenfels zeigte sich in der Vorwoche in herausragender Form und glänzender Spiellaune. Durch die gleichzeitige Niederlage der Mohrenstädter gegen den TSV Hof überholten die Korbstädter jene in der Bezirksliga-Tabelle auf Grund der besseren Tordifferenz. Und an die Top-Leistung vom Spiel gegen den TV Münchberg II müssen die TS-Abwehr und die Torhüter anknüpfen und den starken Rückraum der Gäste um Finzel jederzeit bekämpfen und ihm Paroli bieten.

Rödel weiter: „Die mannschaftliche Geschlossenheit, Team- und Kampfgeist sollen Schlüssel zum Erfolg werden.“ Fraglich ist leider der Einsatz von Spielertrainer Cornelius John, der die Fäden aber mindestens von der Bank aus in den Händen halten wird. Die TSL-Herren hoffen zu dieser spannenden Begegnung auf ein großes und lautstark unterstützendes Publikum.

Zum Bezirksklassen-Derby zwischen den Männern der HG Kunstadt II und der TS Lichtenfels II kommt es am Sonntag um 18 Uhr in der Burgkunstadter Obermainhalle. Die Gastgeber sind klarer Favorit. Doch die TSL II kann bei guter Besetzung vielleicht für eine Überraschung sorgen.

Der Jahresauftakt ist rundum gelungen - Mit 34:26 schickt die TSL den TV Münchberg II nach Hause

Geschrieben von Heike Günther

Die Handballer der TS Lichtenfels sind optimal in das neue Jahr gestartet und überzeugten in ihrem Heimauftritt gegen den TV Münchberg II auf der ganzen Linie. Gestützt auf eine herausragende Abwehr, Top-Reaktionen der Torhüter und einem variantenreichen Angriff, der außerdem von Spielwitz, Schnelligkeit und tollen Kombinationen geprägt war, holten sich die Männer um die Spielertrainer John/Rödel einen klaren 34:26 (17:8)-Triumph.

Erwartet worden war ein Spiel auf Augenhöhe. Vielleicht auch mit dem Vorteil, dass der Gast nur zwei Wechselspieler aufbot, vor allem aber dank ihrer spielerisch überzeugenden Mannschaftsleistung wurde das Duell schließlich zur klaren Angelegenheit für die TS Lichtenfels.

Schon zur Halbzeit waren die Korbstädter mit 16:8 Toren davongeeilt, nachdem sie sich im gebundenen Spiel beste Chancen herausgearbeitet und ihren Gast mit vielen Kontern mächtig unter Druck gesetzt hatten. Hervorragend funktionierte bei der TSL das Spiel über den Kreis. Hier war die Gästedeckung vollends überfordert. Der Münchberger Angriff hingegen traf auf ein heimisches Abwehrbollwerk, das mit dem bestens reagierenden Jonas Ottolinger im Tor noch verstärkt wurde, der die TVM-Werfer mit seinen Paraden zur Verzweiflung brachte. Zum Leidwesen für die TSL musste Spielertrainer Cornelius John verletzt aus dem Spiel.

Lichtenfels startete auch in Halbzeit zwei wie die Feuerwehr. Wolfgang Schulze war bei Gegenstößen wieder einmal eine Klasse für sich und setzte zwei davon innerhalb von 60 Sekunden zum 18:8 ins Gästenetz. Die Abwehrtaktik mit der offensiven Variante schlug für Münchberg II fehl. Die TSL verschaffte sich nämlich durch viel Bewegung massig Platz, den beispielsweise Lukas Tremel, Nevin Opitz und Mario Macheleid über den Rückraum nutzten.

Mehrmals war der Vorsprung für den Gastgeber auf zehn Tore angewachsen. Gut zehn Minuten vor dem Ende schwand dann doch etwas die Kraft im Heimteam, das dem TVM II in der Abwehr nun mehr Freiräume schenkte. Nach einer Aufholjagd verkürzte der Gast auf 22:28. Doch das Trainer-Duo Rödel/John schickte nun die richtigen Spieler aufs Feld, und es lief wieder rund bei der TSL. Wirklich hervorragend agierten in der Schlussphase Philipp Mahler, Lukas Tremel und Kreisläufer Jonathan Rießner, die glänzend kombinierten und das 32:22 markierten. Ebenso setzte Tim Renner im Tor der Lichtenfelser sehr schöne Akzente. Beim 34:26 pfiffen die beiden gut leitenden Referees Cyranek und Posanski das ungleiche Duell ab.

Die Schiedsrichter Cyranek und Posanski leiteten das Duell sehr gut

TS Lichtenfels: Ottolinger, Renner – Ph. Rödel (3), M. Rödel (1), Schulze (6), Macheleid (2), Opitz (3), Tremel (6/2), Mahler (3/1), Rießner (5), Söllner (1), John (4/1), Geuer.

TV Münchberg II: Bär, Ehemann – Shams (1), Galen, Maretzki (2), J. Roßner (3) Schrepfer (10) Hoffmann (2), Sammet (7), St. Roßner (1).

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