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Spielertrainer Philipp Rödel, Joris Rießner, Lukas Will, Johannes Söllner, Leo Eisele, Tim Renner, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Lukas Tremel Maximilian Rödel, Spielertrainer Cornelius John
Jonathan Rießner, Pascal Böhmer, Philipp Mahler, Mario Macheleid, Wolfgang Schulze, Manuel Fiedler, Moritz Tremel, Leon Geuer
 

TSL sorgt für eine faustdicke Überraschung - Favoriten HC Bamberg II mit 34:23 nahezu demontiert

Geschrieben von Heike Günther

Ein Riesenkompliment für die Handballherren der TS Lichtenfels, die am vergangenen Spieltag einen regelrechten Coup landeten. Den hochfavorisierten Bezirksliga-Zweiten und Gastgeber HC Bamberg II knöpfte die Mannschaft von Cornelius John und Philipp Rödel überraschend die Punkte ab. Und mit 34:23 (18:11) auch in einer Deutlichkeit, die sich die kühnsten Optimisten wohl nicht vorgestellt hätten.

Einer mit 14 Mann stark besetzten Bamberger Mannschaft stand eine nur mit drei Wechselspielern angetretene TS Lichtenfels gegenüber. Quantität war in dieser Partie zweifelsohne jedoch kein Vorteil. Nur in der Anfangsphase überzeugten die HCler und markierten hier eine 5:3-Führung (8. Spielminute).

Die John/Rödel-Schützlinge aus der Korbstadt stellten sich in der Folge in der Abwehr besser auf die heimischen Angriffe ein, verdichtete über die Mitte bestens und ließ höchstens nur die Außenspieler abschließen. Hier jedoch waren die TSL-Torhüter Tim Renner und Michael Macheleid bärenstark. Beim 9:9 (18.) begann die „Show“ der TS Lichtenfels.

Ein Lauf von 8:0 Toren, entstanden durch ausgezeichnete Konter über Wolfgang Schulze, sichere Treffer von Leon Geuer und Maximilian Rödel, ließ den vielen mitgereisten TSL-Fans kaum eine Jubelpause. Erst ein Strafwurf durch Andreas Hornberger zum 10:16 (28.) beendete die 13-minütge Durststrecke des schwachen Favoriten.

In der zweiten Halbzeit lief die Zeit für die Lichtenfelser. Bamberg II agierte total lückenhaft in der Abwehr und planlos in der Offensive. Die Gäste indes hatten eine sehr gute Torverteilung, verteidigten kompakt und glänzten mit schnellem Umschalten. TS-Spielertrainer Cornelius John feierte nach langer Verletzungspause ein prima Comeback und setzte mit toller Abwehrarbeit und mehreren verwandelten Siebenmetern viele Impulse.

In der 40. Minute, beim Spielstand von 22:13 aus Sicht der Gäste, war die Partie bereits vorentschieden. Der HC Bamberg II mühte sich weiter und nutzte auch ein paar Ballverluste der TSL zu guten Angriffen. Meistens scheiterten die HC-Angreifer hierbei allerdings an den bestens reagierenden Schlussmännern Tim Renner und Michael Macheleid.

Im letzten Drittel ging’s die TSL etwas lockerer an und erlaubte ihrem Gegner noch den ein oder anderen Torerfolg. Die starke kollektive Leistung der TS Lichtenfels wurde trotzdem mit dem 34:23-Kantersieg auf fremdem Boden bestens honoriert.

HC Bamberg: Kropf, Görtler – Hornberger (6/3), Kröner (2), Zahnleiter (2), Gipser (2), Knorr, Ma. Grasser (1), Hemmer (1), Kemmer (1), Xylander (1), Mi. Grasser (1), Pfister (1), Kraus (2).

TS Lichtenfels: Renner, Mi. Macheleid – Geuer (4), M. Rödel (3), Will (1), Schulze (5), Ma. Macheleid (3), Tremel (9), Mahler (4), Söllner, John (5/4).

Schiedsrichter: Mirwald, Wisokoljan.

Beim Zweiten nur Außenseiter - TS Lichtenfels trifft auf HC Bamberg II

Geschrieben von Heike Günther

Die Auseinandersetzung beim HC Bamberg am Sonntag um 15 Uhr ist für die Handballer der TS Lichtenfels die letzte von dreien auf auswärtigem Boden nacheinander. Wenngleich sich die Personalsituation bei den Korbstädtern inzwischen leicht entspannt hat, wird sich das Duell in der Domstadt beim Bezirksliga-Zweiten zu einer großen Herausforderung entwickeln. In der Bamberger Berufschulhalle wird es ausgetragen.

Die Rückrunden-Bilanz der Bamberger Reserve liest sich allerdings kaum besser als die der Lichtenfelser. Nur zwei von fünf Partien entschied das Team um die Ex-Landesliga-Akteure Carsten Kropf (Torwart) und Tobias Lutter (Spielertrainer) für sich. Insbesondere zu Hause wird der HC Rehabilitation suchen und zwei Punkte gegen die TSL einplanen, wenngleich der HC mit dem Aufstieg nichts zu tun haben darf - dessen „Erste“ ist ja in der Bezirksoberliga vertreten.

Die Tabellensituation bei den zuletzt glücklosen Korbstädtern ist zwar aktuell mit dem vierten Platz noch weitgehend gut. Dennoch warnt Spielertrainer Cornelius John: „Vergangene Woche war unsere Leistung in Ordnung. Aber wenn wir trotzdem verlieren, können wir uns davon nichts kaufen. Die Liga ist eng, und wir müssen auf jeden Fall noch ein paar Punkte holen, um nicht unten rein zu rutschen!“ Der Auftritt der Rumpftruppe in Münchberg vor Wochenfrist macht den „Turnern“, die als Außenseiter in Bamberg antreten, allerdings Mut. Dennoch wäre ein Punktgewinn beim Tabellenzweiten eine Überraschung.

Im TS-Lager hofft man, dass das Verletzungs- und Krankheitspech für diese Saison endlich aufgebraucht ist. Philipp Mahler dürfte seine Grippeerkrankung überstanden haben; Johannes Söllner und Lukas Will sind auf jeden Fall wieder verfügbar. Vielleicht reicht es beim HCB II auch für Kurzeinsätze der beiden Spielertrainer Cornelius John und Philipp Rödel. Sicher fehlen werden jedoch Jonas Ottolinger, den Michael Macheleid im Tor vertritt sowie Flügelstürmer Ferdinand Brunner.

Top Leistung der Rumpfmannschaft reicht nicht zum Sieg - Extrem ersatzgeschwächte TSL muss sich Münchberg II beugen

Geschrieben von Heike Günther

Mit 20:25 (11:15) verloren die Bezirksliga-Handballer der TS Lichtenfels ihre Partie beim TV Münchberg II und dadurch auch den guten dritten Tabellenplatz. Die Korbstädter befanden sich erneut in einer personellen Notlage (fünf Stammspieler fehlten). Für den gezeigten großen Kampfgeist und Siegeswille während der gesamten 60 Minuten hat dieses Team jedoch ein großes Kompliment verdient.

Dass die Turnerschaft wenigstens zwei Wechselspieler auf der Bank hatte, war den Akteuren aus der „Zweiten“ Andreas Barnickel und Benedikt Freiburg zu verdanken. Insgesamt zeigte sich das Spielertrainer-Tandem Rödel/John, welches selbst zu den Ausfällen gehörte, sehr zufrieden. Das positive Resümee lautete: „Jeder hat Biss gezeigt, und in der Abwehr hat die Mannschaft das umgesetzt, was wir sehen wollten.“

Gerade in der ersten Halbzeit in der Münchberger Gymnasiumhalle fand die linke Angriffsseite der TSL um Lukas Tremel und Mario Macheleid stets den Weg zum Tor. Gute Vorarbeit dazu leistete Jonathan Rießner am Kreis, der mit großer Leidenschaft arbeitete. Der 3:5-Rückstand wurde schließlich in der 12. Minute durch Tremel zum 6:6 egalisiert. Allerdings zog der Gastgeber bis zur Pause wieder an und führte komfortabel mit 15:10.

In Halbzeit zwei wurde Lukas Tremel zunehmend in Kurzdeckung genommen. Jedoch fand nun Leon Geuer immer wieder Lücken in der Münchberger Abwehr und hielt das Gästeteam mit mehreren sicher verwandelten Chancen im Spiel. Es gab zwar ein paar Phasen, in denen Bälle leichtfertig verspielt wurden bzw. die Kondition ihren Tribut zollte. Doch auch durch hervorragende Paraden von Lichtenfels’ Keeper Tim Renner konnte dem TVM II Paroli geboten und der Rückstand mit 13:17 in Grenzen gehalten werden.

Nennenswerte Akteure des Gastgebers waren Tobias Sammet, der über den Rückraum viele Akzente setzte und der abwehrstarke Moritz Panzer, der schnelle Gegenstöße einleitete bzw. ausführte.

TV Münchberg: Bär, Fleischmann – Shams, Breuherr (4), Krauß, Ploß (4), Panzer (4), Maretzki (1), Schrepfer (2), Hoffmann, Fischer, Sammet (8/4), Roßner (2/2).

TS Lichtenfels: Renner, Ottolinger – M. Rödel, Freiburg (2), Schulze (1), Ma. Macheleid (5), Barnickel, L. Tremel (4), Geuer (7), Rießner (1).

Schiedsrichter: Gilch, Püschel.

Mit Rumpfmannschaft nach Münchberg - Mehrere Ausfälle bei TSL für Duell beim Tabellenachten / Beide Spielertrainer verletzt

Geschrieben von Heike Günther

Alles andere als rosig ist die aktuelle Personalsituation bei den Lichtenfelser Bezirksliga-Handballern. Das Duell am Samstag beim Tabellenachten TV Münchberg II wird dadurch zu einer schweren Herausforderung für die Mannschaft der Spielertrainer Philipp Rödel und Cornelius John, die selbst beide wegen Verletzungen nur von der Bank aus Einfluss nehmen können. Der Anwurf in der Münchberger Gymnasiumhalle erfolgt um 15.45 Uhr.

In die Liste der Ausfälle reihen sich ebenso Johannes Söllner (Schulterverletzung), Nevin Opitz (Praktikum) und Ferdinand Brunner (verhindert). Eventuell verschlimmert sich die personelle Misere mit noch von der Grippewelle erfassten Spielern, für die sich das Trainer-Duo allerdings rasche Genesung erhofft.

Jeder TS-Spieler ist also gezwungen, beim TV Münchberg II alles aus sich herauszuholen und bis zum Umfallen zu kämpfen. Und das auch unter dem Umstand der schmerzlichen Niederlage vor Wochenfrist beim ASV Pegnitz. „Alle Spieler werden das Beste aus sich herausholen“, da ist sich Philipp Rödel sicher.

Der hohe Triumph von 34:26 aus der Vorrunde und der gute dritte Rang der TS Lichtenfels in der Tabelle sind für die Neuauflage des Duells irrelevant. Die Karten werden neu gemischt. Diesmal sind die Favoritenverhältnisse wohl eher umgekehrt. Die Korbstädter müssen mit einer stabilen Abwehr, schnellem Umschalten auf das Konterspiel und sehr guten Torhüterleistungen bei den Ostoberfranken überzeugen, wenn sie dort was Zählbares erreichen wollen.

Bei der TS Lichtenfels lief alles schief - Schwache Vorstellung beim ASV Pegnitz – 22:32

Geschrieben von Heike Günther

Unter schwierigen personellen Bedingungen waren die Handballherren der TS Lichtenfels ins Spiel mit dem Bezirksliga-Schlusslicht ASV Pegnitz gegangen. Zu den krankheitsbedingten Ausfällen von Leon Geuer, Mario Macheleid, Johannes Neder und Philipp Mahler „gesellte“ sich noch Philipp Rödel, der sich vor der Partie beim Aufwärmen verletzte. Mit nur zwei Akteuren auf der Ersatzbank antretend, fand die TSL in keiner Phase in ihr Spiel und musste sich dem Gastgeber blamabel hoch mit 22:32 beugen.

Dass die dezimierten Lichtenfelser ihre Notlage mit Kampf kompensieren würde, war Fehlanzeige! So war dann auch TS-Spielertrainer Cornelius John stinksauer ob des Auftritts seiner Mannschaft: „Heute ist schiefgelaufen, was schiefgehen kann. Ich hätte akzeptiert, wenn wir das Spiel verlieren und jeder gekämpft hätte bis zum Umfallen. Aber außer Lukas Will, der als 17-Jähriger in der Rückraummitte ins kalte Wasser geworfen wurde, hier gut Regie geführt und sich gute Würfe genommen hat, hat Keiner Körpersprache und Willen zum Sieg gezeigt!“.

Von Beginn an hatten die Pegnitzer ein leichtes Spiel. Die Gästeabwehr war sehr löchrig, was der ASV gnadenlos ausnutzte. Ein 4:1 stand nach fünf Minuten an der Anzeigetafel. Auch auf die Torhüter der „Turner“ war an diesem Tag nicht wirklich Verlass. Zwei kleine Zwischenspurts zum 6:5 (9.) durch Johannes Söllner und zum 10:8 (17.) durch Lukas Tremel ließen etwas Hoffnung für die Gäste aufkommen. Diese wurde durch die katastrophale Leistung in der Deckung schnell wieder begraben. Beim 10:16 wurden die Seiten gewechselt.

Wenn die TSL in Halbzeit zwei Charakter gezeigt hätte, wäre der Rückstand aufzuholen gewesen. Beim 10:20 nach 35 Minuten war die Partie jedoch gegen die Gäste gelaufen. Für die mannschaftlich geschlossen auftretenden Pegnitzer waren immer wieder Alexander Deinzer, Bastian Steffens oder auch Marc Folwarzcny sichere Torschützen, die den Vorsprung immer weiter ausbauten.

In der Schlussphase half den Korbstädter oft nur die Notbremse in der Abwehr, so dass Pegnitz mit mehreren sicher verwandelten Siebenmetern noch den 32:22-Endstand herstellen konnten.

TS Lichtenfels: Ottolinger/Renner – M. Rödel (2) Brunner (2), Schulze (3), Will, Opitz (1), Tremel (9/2), Rießner (3), Söllner (2/1).

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