full screen background image
Spielertrainer Philipp Rödel, Joris Rießner, Lukas Will, Johannes Söllner, Leo Eisele, Tim Renner, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Lukas Tremel Maximilian Rödel, Spielertrainer Cornelius John
Jonathan Rießner, Pascal Böhmer, Philipp Mahler, Mario Macheleid, Wolfgang Schulze, Manuel Fiedler, Moritz Tremel, Leon Geuer
 

Ein harter Dämpfer für die TS Lichtenfels Übermächtigem - HC Bamberg II mit 14:31 unterlegen

Geschrieben von Heike Günther

Im Vorfeld der Bezirksliga-Partie zwischen den Handballmännern der TS Lichtenfels und dem HC Bamberg II war freilich klar, dass die topbesetzten Gäste aus der Domstadt als Favorit in der Korbstadt antreten. Ein Debakel in Höhe von 14:31 (6:14) hatten die Männer von Philipp Rödel und Cornelius John zum Saisonauftakt allerdings bei weitem nicht einkalkuliert.

Der HC Bamberg II dürfte mit seinen vielen Ex-Landesliga- und Ex-Bezirksoberliga-Spielern zum Titelaspiranten Nummer eins in der Liga avancieren. Aus dem Top-Team stach der überragende Torwart Carsten Kropf heraus, der den Lichtenfelser Werfern das Fürchten lehrte. Mit einer kompakten 5:1-Abwehr und dem Rückhalt Kropfs führte Bamberg schnell mit 0:4. Auffälligster Akteur war bis dahin Andreas Hornberger. Die TSL konnte kaum die HC-Deckung ausspielen. Für Wolfgang Schulze ergaben sich jedoch Konterchancen. Doch auch hier war Kropf meist zur Stelle.

Durch drei verwandelte Siebenmeter von Cornelius John stand es nach 21 Minuten 4:13. Längst waren bei den „Turnern“ Selbstvertrauen und Motivation gesunken. Die Verantwortung schob ein Spieler dem nächsten zu. Zum Ende der ersten Hälfte stand die Heimabwehr endlich kompakter und bremste den Gast etwas aus.

Lichtenfels wollte in der zweiten Halbzeit an die letzten Minuten der ersten Hälfte anknüpfen. Über den Rückraum überwanden Lukas Tremel und Leon Geuer oder nach Eins-gegen-Eins-Aktionen auch Philipp Mahler den HC-Keeper. Doch natürlich war der Zug für die Lichtenfelser längst abgefahren. Zu viele Fehler im Aufbau und Ballverluste kamen dem konterstarken Gast gelegen, der sogar in doppelter Unterzahl erfolgreich war und sich nach 44 Minuten mit 25:10 abgesetzt hatte. Tim Renner im TS-Tor war es durch viele gute Paraden zu verdanken, dass die Abfuhr für Lichtenfels nicht noch deutlicher wurde.

TS Lichtenfels: Ottolinger, Renner – Ph. Rödel, M. Rödel, B. Freiburg, Schulze (2), Macheleid (1), Geuer (1), Tremel (2), Mahler (1), Rießner, Söllner, John (7/5), Will.

HC Bamberg II: Kropf – Hemmer, Kröner (1), Zahnleiter, Griebel (1), Hornberger (9/1), Ma. Grasser, Hentschel (1), Kratzer (7) Reinhardt (1), Götz (2), Mi. Grasser (2), Pfister (3), Sommer (4).

Schiedsrichter: Jungnitzer, Fischer.

TSL-Männer sitzen in den Startlöchern - Nun geht die Saison auch für Lichtenfels los

Geschrieben von Heike Günther

„Wir freuen uns riesig, dass die neue Handballsaison endlich auch für uns startet!“. Die Trainer der Männermannschaft der TS Lichtenfels, Cornelius John und Philipp Rödel, bringen die gute Stimmung im TS-Lager vor dem ersten Pflichtspiel in der neuen Bezirksliga-Saison klar zum Ausdruck. Dazu kommt, dass der Auftakt auf eigenem Boden und vor den eigenen Fans stattfindet. Am Samstag um 16 Uhr ertönt im Sportzentrum an der Friedenslinde der Anpfiff.

TSL-Coach Johns Saison-Einschätzung lautet folgendermaßen: „Dass in unserer Liga nur noch acht Mannschaften vertreten sind führt dazu, dass es in der Tabelle wohl sehr eng zugehen wird. Durch Niederlagen wird man schnell an Boden verlieren. Aber die Möglichkeit, durch einige Siege schnell nach oben zu klettern, besteht natürlich genauso. Insgesamt glaube ich, dass das Leistungsvermögen der beteiligten Teams - verglichen zur Vorsaison - gestiegen ist. Grundsätzlich wollen wir logischerweise mehr Siege als Niederlagen einfahren und dann sehen wir im März 2019, wozu es reicht.“

Außer Ferdinand Brunner, der das Team Richtung Mittelfranken verlassen hat, gibt es keine personellen Veränderungen bei den Lichtenfelsern. Benedikt Freiburg und die A-Jugendlichen Jonathan Rießner und Lukas Will erweitern den Kader.

Aus verschiedenen Gründen ließ die Trainingsbeteiligung in der Vorbereitung leider zu wünschen übrig. Den Trainern kommt allerdings zugute, dass weite Teile der Mannschaft gut miteinander eingespielt sind. Der Kern des Teams mit Lukas Tremel, Philipp und Maximilian Rödel, Philipp Mahler und Wolfgang Schulze steht. Die restlichen Positionen werden form- und situationsbedingt angepasst. Nach seinem Knorpelschaden im Knie ist erfreulicherweise Cornelius John selbst wieder einsatzbereit.

Die Reserve vom HC Bamberg hat nur noch bedingt etwas mit jener gemeinsam, die die TSL im vergangenen März geschlagen hat. Die Ex-Landesliga-Spieler Julian Sommer, Stephan Götz, Florian Kratzer und Top-Keeper Carsten Kropf verstärken den HCB II enorm. Die ersten Punkte holten sich die Domstädter vor Wochenfrist gegen den TSV Weitramsdorf. Der Gast muss gegenüber dem Heimteam dementsprechend keinen „Kaltstart“ hinlegen und ist schon allein deshalb favorisiert. Für die Gastgeber ist diese Begegnung die erste Standortbestimmung. „Wenn wir über 60 Minuten Kompaktheit und schnelles Umschaltspiel präsentieren, können wir die Partie lange offen halten“, so Johns Einschätzung.

Schlechte Chancenverwertung verhindert Testspielsieg (23:23)

Am Sonntag Nachmittag reisten die Männer für ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung für die neue Saison in die Regnitz-Arena nach Hirschaid. Dort trafen sie auf die SG 12 Bamberg/Hallstadt, die sich aktuell auf die kommende Bezirksoberliga-Saison vorbereitet. Die Mannschaft um Spielertrainer Cornelius John war über 60 Minuten spielbestimmend, konnte sich jedoch trotz einer guten und geschlossenen Mannschaftsleistung aufgrund zu vieler individueller technischer Fehler und Fehlwürfen nicht mit einem Sieg belohnen.

Im ersten Drittel des im Spielmodus 3x 20 Minuten ausgetragenen Spieles taten sich beide Mannschaften schwer. Die Lichtenfelser sahen sich überraschend mit einer 3:2:1-Abwehr konfrontiert, sodass zunächst neue Möglichkeiten im Angriff gefunden werden mussten. Die Gastgeber wiederum scheiterten ein ums andere Mal an der Verteidigung der Gäste und am gut aufgelegten Schlussmann Jonas Ottolinger. Bei einem Zwischenstand von 7:5 für die Gastgeber ging es in die erste Pause.

Im zweiten Teil der Partie gelang den Korbstädtern immer mehr im Angriff. Nachwuchsspieler Lukas Will konnte sich hier genauso wie die Routiniers der Mannschaft in die Torschützenliste eintragen. Die Abwehr stand auch zu diesem Zeitpunkt gut, nun unterstützt vom sehr gut parierenden Torwart Tim Renner, sodass man den zweiten Durchgang für sich entscheiden konnte und es mit 16:14 für die Turnerschaft in die zweite Pause ging.

Im Schlussdrittel machte sich die Hitze bemerkbar und so kam es zunehmend zu technischen Fehlern und Fehlwürfen. Trotz weiterhin guter Abwehrleistung der Lichtenfelser konnte die SG die Unsicherheiten im Angriffsspiel der Gäste ausnutzen und das Spiel zum Ende noch zum 23:23 Endstand ausgleichen.

Erfreulich ist, dass sich alle Feldspieler der Turner in die Torschützenliste eintragen konnten, und es zu keinen Verletzungen kam.

 

Turnerschaft Lichtenfels: Ottolinger, Renner – Söllner, Geuer, Mahler, Schulze, John, Macheleid, Will, Kraus, Tremel, Rießner

TSL-Handballer starten Vorbereitung auf eine kurze Saison

Mit einem fünften Tabellenplatz und einer ausgeglichenen Punkteausbeute von 18:18 endete die Premierensaison unter den beiden Spielertrainern Philipp Rödel und Cornelius John in der Bezirksliga für die TSL-Handballmänner recht zufriedenstellend. Solide Auftritte wechselten sich mit starken Leistungen und enttäuschenden Partien ab. Bezeichnend für diese Leistungsschwankungen ist die Tatsache, dass man gegen jeden Gegner in der Liga genau einmal gewonnen und einmal verloren hat – sowohl gegen die Spitzenreiter, wie auch gegen die Kellerkinder. Für die kommende Saison gilt es nun, konstant gute Spiele aufs Feld zu bringen. Für dieses Ziel trainiert die Mannschaft seit knapp sechs Wochen wieder. Während in der ersten Vorbereitungsphase vor allem Verletzungsprävention und Ballsicherheit auf dem Programm stehen, wird im August und September vermehrt an der Kondition gearbeitet, bevor gegen Ende der Vorbereitung der taktische Feinschliff erfolgt.
Fast schon traditionell gab es bei der TSL in der Sommerpause einige strukturelle wie personelle Veränderungen. Die zweite Männermannschaft wurde aufgrund von Spielermangel vom Spielbetrieb abgemeldet. Stattdessen wird es wieder eine A-Jugend unter der Leitung von Benedikt Freiburg geben. Ferdinand Brunner verlässt den Verein in Richtung Erlangen und Joris Rießner weilt weiterhin im Ausland und wird zumindest in der Vorrunde nicht zur Verfügung stehen. Auch andere Spieler müssen studien-/berufsbedingt oder aus familiären Gründen kürzertreten. Nichtsdestotrotz wird die TS Lichtenfels um Lukas Tremel, Wolfgang Schulze und Philipp Mahler eine junge und konkurrenzfähige Bezirksligamannschaft stellen, zumal weitere A-Jugendliche mit einem Doppelspielrecht ausgestattet wurden und somit den Trainings- und Spielbetrieb bereichern. Eine solide Spielrunde mit mannschaftlich geschlossenem Auftreten und mehr Siegen als Niederlagen ist das Ziel für die Truppe.
Für die Integration der A-Jugendlichen und die Verbesserung des Zusammenspiels untereinander kommt es der Mannschaft gelegen, dass die Saison so spät wie noch nie beginnt – die TSL startet erst am Samstag, den 20.10.2018 (16.00 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den HC Bamberg II in die Saison – und somit weitere Wochen zur Saisonvorbereitung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus, ist die Mannschaftsanzahl in der Bezirksliga von zehn auf acht geschrumpft. Während der HSV Hochfranken II in die Bezirksoberliga aufgestiegen ist, wechselt der ASV Pegnitz den Spielbezirk. Zudem hat der TV Hof überraschend seine Mannschaft zurückgezogen und geht künftig in der Bezirksklasse an den Start. Aus den drei Bezirksklassen hat lediglich der TV Ebersdorf sein Aufstiegsrecht wahrgenommen. Somit bleiben der TSL unangenehme Auswärtsfahrten wie Hof, Selb oder Pegnitz erspart. Mit insgesamt nur 14 Ligaspielen gestaltet sich der Spielplan außergewöhnlich übersichtlich, weshalb einem konzentrierten und erfolgreichen Start umso mehr Bedeutung zukommt.

Leidenschaftlicher Kampf wird nicht honoriert - Remis wäre für TSL gegen Weitramsdorf gerecht gewesen

Geschrieben von Heike Günther

Diese Niederlage zum Saisonfinale war für die Handballherren der TS Lichtenfels absolut unverdient. Nach einem packenden und von Kampf auf beiden Seiten geführten Duell gegen den abstiegsbedrohten TSV Weitramsdorf wäre ein Unentschieden gerechter gewesen. Stattdessen verlor die TSL im mit etwa 150 Zuschauern sehr gut gefülltem Sportzentrum mit 23:24 (11:12), während sich der TSV damit den Klassenerhalt sicherte. Die TSL schließt sie Saison nun mit dem 5. Rang ab.

Das TSL-Spielertrainerduo John/Rödel war sich einig: „Ein Riesenkompliment an unsere Mannschaft ob ihrer Leidenschaft und ihres Kampfgeistes!“. Und diese Partie hatte es wirklich in sich. Immer wieder erhitzten heftige Fouls und teils unsportliche Szenen die Gemüter aller Anwesenden. Vor allem in der ersten Halbzeit hielt es kaum einen Zuschauer deshalb auf dem Platz.

Die Gäste führten im sehr engen Verlauf meistens knapp mit einem Tor Vorsprung. Lichtenfels agierte in der Abwehr gut, hatte dabei alle Hände voll zu tun, den TSVler René Bunk in den Griff zu kriegen. Pech für die TSL, dass Philipp Rödel verletzt aus dem Spiel musste. Weitramsdorf war darauf aus, das TS-Spiel mit Fouls zu zerstören, was letztlich gelang. In der 25. Minute erhielt Gästeakteur Michael Eberlein die Rote Karte, als er Wolfgang Schulze in der zweiten Welle von den Beinen holte.

In der zweiten Hälfte hat die Kommunikation in der Heimabwehr nicht mehr so gut funktioniert und sich die Ermüdung einzelner Spieler bemerkbar gemacht. Die TSL schaffte es nie, in Führung zu gehen, wobei die Möglichkeiten dazu durchaus da waren. Weiterhin prägten viele Zeitstrafen das spannende Spiel. Etwas ungünstig war der Umstand, dass nur ein Schiedsrichter eingeteilt war.

Leon Geuer traf in der 58. Minute für die TSL zum 23:23-Ausgleich. In der letzten Spielminute öffneten die Korbstädter ihre Abwehr. Der TSV schaffte 25 Sekunden vor Abpfiff durch den bulligen Kreisläufer Tobias Ehrsam noch den glücklichen Siegtreffer.

TS Lichtenfels: Renner, Ottolinger – Ph. Rödel, M. Rödel (2), Brunner (2), Schulze (4), Ma. Macheleid (1), Kraus (4), Geuer (4), Mahler, Jon. Rießner (2), Söllner, Joris Rießner (4/2).

TSV Weitramsdorf: Pilz – Heublein, Bieber, Urbasik (2), Bunk (8/2), Litke (3), Stelzner, Büttner, Zwiener, Eberlein (3), Wanko (1), Wegner (1), Ehrsam (4), Lippold (2).

Schiedsrichter: Greim.

© 2021 Turnerschaft Lichtenfels Handball   |  Joomla Templates by Joomzilla.com
Back to Top