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Spielertrainer Philipp Rödel, Joris Rießner, Lukas Will, Johannes Söllner, Leo Eisele, Tim Renner, Tom Freiburg, Jonas Ottolinger, Lukas Tremel Maximilian Rödel, Spielertrainer Cornelius John
Jonathan Rießner, Pascal Böhmer, Philipp Mahler, Mario Macheleid, Wolfgang Schulze, Manuel Fiedler, Moritz Tremel, Leon Geuer
 

Erstklassige Mannschaftsleistung führt zu klarem Sieg gegen HSV Hochfranken II

Durch eine fantastische Leistung der kompletten Mannschaft ist der TS Lichtenfels in der Männer-Bezirksliga die Überraschung schlechthin gelungen: Im letzten Heimspiel des Jahres triumphierten die Mannen um Philipp Rödel und Cornelius John vor vielen Zuschauern im Sportzentrum mit 38:33 (19:16) über das Spitzenteam vom HSV Hochfranken II. Gleichzeitig ist dies die erste Saisonniederlage des Meisterschaftsfavoriten.

„Wir haben uns den Fans von unserer besten Seite gezeigt, traten extrem geschlossen auf, hatten eine optimale Chancenverwertung und bewiesen ganz besonders in der engen Phase Charakterstärke“ – die TSL-Spielertrainer waren stolz auf ihr Team, das im mitreißenden Duell alle im Vorfeld angesetzten Taktiken bestens umgesetzt hat.

In die fair ausgetragene Begegnung starteten die Korbstädter gut. Durch tolle Treffer über den Rückraum und klasse Aktionen des Kreisläufers lag der HSV II zweimal knapp in Führung, die die TSL jeweils egalisierte. Ab der 11. Minute waren die Gastgeber dann die überlegene Mannschaft. Gelungene Spielzüge, Konter und hervorragende Arbeit in der Abwehr verschafften den Hausherren einen Vier-Tore-Vorsprung. Nur kurzzeitig Entlastung brachten für die Gäste Treffer über Außen und nach Gegenstößen. Denn schließlich lief die Angriffsmaschine der „Turner“ wie geschmiert, und die HSV-Verteidigung stand meistens auf verlorenem Posten. Nur mehrere Pfostentreffer verhinderten eine höhere Halbzeitführung als 19:16.

Bis zur 45. Minute gab es am Lichtenfelser Spiel kaum was auszusetzen. Die TSL trug ihre Angriffe weiter übersichtlich und überlegt vor. Allerdings leistete sie sich ab und an in der Abwehr oder im Passspiel Nachlässigkeiten. Hochfranken II fuhr ein, zwei Konter und näherte sich auf 25:28 (38.). Nach drei souverän verwandelten Siebenmetern in Folge stand es nach 49 Minuten plötzlich 28:28.

Die Korbstädter bewiesen Moral und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Basierend auf eine starke Abwehr mit einem bestens reagierenden Michael Macheleid im Tor, setzten sich die Gastgeber wieder ab. Hochfranken II setzte nun auf eine offensive Abwehr, die der TSL allerdings mehr nutzte als schadete. Durch viel Laufbereitschaft wurden die Lücken schnell gefunden und die Würfe konsequent im Tor untergebracht. Unter der rhythmischen Anfeuerung ihrer begeisterten Fans zog die TSL auf 38:31 davon, bevor die Gäste noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten.

TS Lichtenfels: Mi. Macheleid, Ottolinger – Ma. Macheleid, Jonathan Rießner (1), Höfner (11), John (5/3), Opitz (1), M. Rödel (2), Schulze (3), Tremel (4), Ph. Rödel (3), Joris Rießner (4), Brunner (3), Mahler (1).
Schiedsrichterinnen: Borchert, Glatzer.

Mit dem HSV Hochfranken II gastiert ein Titelanwärter in Lichtenfels

Die letzte Chance, die Lichtenfelser Bezirksliga-Männer in diesem Jahr in eigener Halle anzufeuern, besteht am kommenden Sonntag um 15 Uhr im Sportzentrum an der Friedenslinde. Und so kurz vor der Adventszeit bekommt die Mannschaft des Spielertrainer-Tandems John/Rödel mit dem HSV Hochfranken II eine ganz harte Nuss zu knacken.

Das junge und neu formierte Team aus der Korbstadt hat mittlerweile ein Drittel der Saison gespielt. Langsam sortiert sich die Tabelle. Beim Blick darauf muss man kein Prophet sein, um zu sehen, dass die TS Lichtenfels mit den ersten beiden Plätzen nichts zu tun haben wird. Die Niederlage gegen Bayreuth III in der vergangenen Woche hat der TSL richtig weh getan. Lichtenfels muss Punkte einfahren, um nicht in die untere Tabellenhälfte abzurutschen.

Natürlich wird diese Zielsetzung gegen den hochfavorisierten HSV Hochfranken II schwer umzusetzen sein. Man geht davon aus, dass die Gäste sehr temporeichen Handball spielen und den Ball sicher laufen lassen. Außerdem muss sich die TSL auf eine harte Abwehr einstellen. Mit Jan Becker haben die Hochfrankener einen Top-Scorer (50 Tore in fünf Spielen!), gegen den sich Rödel und John eine besondere Abwehrtaktik einfallen lassen müssen.

Cornelius John erklärt, dass,  – unabhängig vom Ergebnis -, seine Mannschaft den Zuschauern mal wieder schnellen und sauberen Handball zeigen möchte, im technischen Bereich die Fehlerquote niedrig halten und als homogenes Team auftreten möchte. „Vielleicht“, so John, wäre dann ja sogar eine kleine Sensation drin!“.

Torwart Tim Renner wird wohl auch diesmal nicht spielen können. Ansonsten sind voraussichtlich alle Mann an Bord. Bedingt durch das Studium hat Ferdinand Brunner Trainingsrückstand und wird höchstens zum Einsatz kommen, wenn es einen Ausfall geben sollte. Johannes Söllner, der in der Vorwoche erkrankt war, sollte wieder fit sein.

Um 17 Uhr nimmt auch die zweite Männermannschaft der TS Lichtenfels von ihren heimischen Zuschauern in 2017 Abschied. Derbygast ist der TV Weidhausen II, der ein bisschen besser in die Bezirksklasse Mitte gestartet ist (5. Rang), als die TSL (7. Rang) und aufgrund seiner vielen routinierten Spieler optimistisch ins Spiel gegen die junge TSL II geht.

Trotz guter Mannschaftsleistung leer ausgegangen - 26:29 der TSL-Männer bei Bayreuther „Dritten“

In der spannenden Schlussphase hatte die HaSpo Bayreuth III das glücklichere Händchen und gewann die spannende Bezirksliga-Partie gegen ihren Gast von der TS Lichtenfels mit 29:26 (14:12). Etwas schade für die Männer um Cornelius John und Philipp Rödel, die mehrmals Rückstände aufgeholt hatten, sich durch technische Mängel und Abstimmungsprobleme in der Abwehr in der entscheidenden Phase allerdings selbst aus dem Rennen geworfen haben.

Die Lichtenfelser hatten in den ersten 30 Minuten keine Chance auf eine Führung. Bayreuth III beschäftigte die Gästeabwehr nämlich sehr gut. Besonders über den Rückraum baute die HaSpo III sehr viel Druck auf. Und auch der Kreisläufer wurde immer wieder gut in Szene gesetzt. Nach etwa zehn Minuten lag die TSL mit 3:7 zurück. Nach der nötigen Auszeit lief es für die „Turner“ etwas besser. Unter anderem nutzten sie die Chancen vom Siebenmeterpunkt, um bis zum Kabinengang auf 12:14 zu verkürzen.

Die Anzahl der Strafwürfe und Zwei-Minuten-Strafen für beide Seiten erhöhte sich im zweiten Durchgang weiter. Den Schiedsrichtern glitt die Partie fast aus der Hand. Meistens waren beide Teams in den zweiten 30 Minuten in Unter- bzw. Überzahl auf dem Feld. Der TSL gelang ein guter Wiederbeginn, was sich mit dem 14:14-Gleichstand widerspiegelte.

Nun war die Partie ausgeglichen. Auf Lichtenfelser Seite präsentierte Torhüter Michael Macheleid ein ums andere Mal herausragende Paraden. Die knappe Führung wechselte ständig. Bayreuth III spielte in der Schlussphase mit sehr viel Witz und Raffinesse. Die letzten fünf Minuten waren von Nervosität geprägt. Die TSL agierte zu oft unkonzentriert, spielte den Ball förmlich direkt in des Gegners Hände und ermöglichte der HaSpo III dadurch einen Drei-Tore-Vorsprung. Bis zum Abpfiff änderte sich am Torabstand nichts mehr, da die TSL sich auch noch eine Siebenmeterchance entgehen ließ.

TS Lichtenfels: Ottolinger/Mi. Macheleid – Ph. Rödel (2), M. Rödel (1), Schulze (3), Ma. Macheleid (1), Geuer (1), Tremel (4/1), Mahler (1), Jonathan Rießner, Cornelius John (8/6), Joris Rießner (2), Höfner (3), Opitz.

Kommt die TSL wieder in die Spur? - Nicht chancenlos tritt das Team bei der HaSpo Bayreuth II an

„Wir wissen nicht, was uns in Bayreuth erwartet“, erklärt TSL-Spielertrainer Philipp Rödel vor der nächsten Auswärtspartie seiner Mannschaft. Eine interessante Begegnung wird der Vergleich mit der HaSpo Bayreuth III allemal. Anwurf ist am Sonntag um 16 Uhr in der Sporthalle Ost.

Der Tabellensituation nach fällt der TS Lichtenfels für diese Partie die Favoritenrolle zu. Theorie und Praxis sind aber bekanntlich zwei Paar Stiefel. Bayreuth III ist nur mäßig in die Saison gestartet. Die einzigen Punkte aus fünf Spielen gab es gegen den TSV Hof. Die TSL indes bekam in der Vorwoche einen Schlag ins Gesicht, als sie gegen den HC Bamberg II gehörig unter die Räder geriet.

Der Punktverlust gegen die führenden Domstädter hat für die Turnerschaft natürlich Auswirkungen in der Rangliste. Aktuell nehmen die Korbstädter den fünften Platz ein und sind punktgleich mit dem Vierten TV Münchberg II.

Dass Spielertrainer Cornelius John am Sonntag wieder mit am Start ist, wird sich sicherlich positiv auf das Spiel der Lichtenfelser auswirken. John und auch Trainerkollege Rödel hoffen, dass der jüngste Spielverlust nicht allzu stark das Selbstbewusstsein der jungen Mannschaft angeknackst hat. „Wichtig ist es für uns“, so Rödel, „dass wir wieder in die Spur kommen und dass sich die Mannschaft weiterentwickelt“.

Ein Wermutstropfen bezüglich der Personallage gibt es dennoch in Bayreuth, denn Torhüter Tim Renner wird wohl nicht rechtzeitig wieder fit sein.

Mit 21:32 ergibt sich TSL dem HC Bamberg II / Gästetorwart Kropf überragend

„Für uns war einfach nicht mehr drin!“ – Kurz und knapp fiel das Resümee von TSL-Spielertrainer Philipp Rödel bezüglich der hohen 21:32-Heimniederlage gegen den Bezirksliga-Primus HC Bamberg II aus. Zum zweiten Mal in dieser Saison verließen die Korbstädter als Verlierer das Spielfeld.

Den Lichtenfelsern konnte man in jeder Phase des fairen Spiels einen klasse Kampfgeist attestieren. Gegen die starken und souverän aufgetretenen Bamberger, die mit einem tadellos und grandios reagierenden Torhüter Carsten Kropf bestückt waren, hatte die Turnerschaft letztlich aber keine Chance.

Freilich wurden im Heimteam Denker und Lenker Cornelius John und Stammkeeper Tim Renner sehr vermisst. Nichtsdestotrotz bot die TSL dem HCB II in der ersten Viertelstunde spielerisch Paroli. Mit Neuzugang Leon Geuer auf der Spielgestalter-Position egalisierte Lichtenfels den mehrfachen Ein-Tore-Rückstand durch Johannes Söllner, Jonas Höfner und Joris Rießner.

Hernach bekam die TSL Probleme, Druck aufzubauen, agierte immer wieder mit ungenauem Passspiel und ebnete den Gast eine Reihe von Kontergelegenheiten. Die Leistung der heimischen Verteidigung erwies sich auf den Außenpositionen allerdings immer wieder als katastrophal. Die Bamberger Flügelspieler Felix Häußler und Michael Hornung hatten massig Platz und waren häufige Vollstrecker. Mit 19:12 führten die Domstädter zum Wechsel vorentscheidend.

In den ersten zehn Minuten nach dem Wiederanwurf schien sich für die TSL ein Debakel anzubahnen. Nahezu jeden Wurf hielt der souveräne Bamberger Keeper. Gestützt darauf kontrollierte der HCB II weiter die Partie, warf sich tolle Chancen heraus und war nach 37 Minuten mit 24:13 weggezogen.

Ein paar einzelne technische Fehler der Gäste eröffneten der TSL Konterchancen. Wolfgang Schulze schloss diese erfolgreich ab, und Jonas Höfner traf zwei Siebenmeter – 18:25 (43.). Das war’s dann schon fast mit Torerfolgen für die Lichtenfelser. Unruhe entstand rund vier Minuten vor dem Ende, als sich ein Bamberger an der Nase verletzte und stark blutend vom Feld musste.  Bambergs Coach Tobias Lutter diskutierte mit den Schiedsrichtern, ob die Partie vorzeitig abgebrochen werden sollte. Letztlich einigte man sich darauf, die paar Minuten zu Ende zu spielen. Fast wehrlos kassierten die Gäste noch zwei Gegentreffer durch den TS-Nachwuchsspieler Jonathan Rießner zum Endresultat von 21:32.
 
TS Lichtenfels: Ottolinger/Mi. Macheleid – Ph. Rödel, M. Rödel (1), Joris Rießner (3), Schulze (4), Ma. Macheleid, Geuer (1), L. Tremel (2/1), Mahler, Jonathan Rießner (3), Söllner, Opitz, Höfner (7).
HC Bamberg II: Kropf/Mi. Grasser – Hornung (8), Kröner (8), Zahnleiter (2), Gräßler, Ma. Grasser, Hentschel (4), Häußler (10), Pfister.

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